Regesten Friedrichs III. 1440-1493

Leitung:

Prof. Dr. Paul-Joachim Heinig (Mainz)

Mitarbeiter:
  • Prof. Dr. Paul-Joachim Heinig (Projekt- und Arbeitsstellenleiter)
  • Dr. Andreas Kuczera
  • Dr. Dieter Rübsamen
  • Simone Würz M.A.
Anschrift:

Regesten Friedrichs III.
Akademie der Wissenschaften und der Literatur

Geschwister-Scholl-Str. 2

D-55131 Mainz

Telefon:

work +49(0)6131-577-210

work +49(0)6131-577-211

Telefax:

fax +49(0)6131-577-214

I. Das Projekt

Die nach längerem Vorlauf im Jahre 1977 von der damaligen Kommission für die Neubearbeitung der Regesta Imperii der Österreichischen Akademie der Wissenschaften initiierten „Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493)“ sind seit 1978 bzw. 1992 ein Gemeinschaftsprojekt der deutschen Regesten-Kommission, der am Institut für Mittelalterforschung der Wiener Akademie etatisierten Arbeitsgruppe „Regesta Imperii“ und einer Arbeitsgruppe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Diese breite organisatorische Basis wird der Tatsache gerecht, daß es sich bei diesem Projekt sowohl hinsichtlich der komplett berücksichtigten Überlieferungsmenge als auch bezüglich des Anspruchs, die editorische Ersatzfunktion der Regesten durch eine ungewöhnlich ausführliche Regestierung zu verwirklichen, um eines der aufwendigsten Unternehmen der deutschen und europäischen Mediävistik handelt. Von den geschätzten 40.000 Urkunden und Briefen unterschiedlicher Qualität, die die europäischen Archive und Bibliotheken bergen dürften, sind die Rohdaten von rund 30.000 Fridericiana in der Urkunden-Datenbank der Mainzer Projektzentrale gespeichert. Von diesen wiederum sind seit 1982 rund 10.000 nach dem Provenienzprinzip publiziert worden. Zu den bisherigen 23 Regestenheften werden 2009 mindestens vier weitere Hefte treten, so daß annähernd eine jährliche Erscheinungsfrequenz realisiert wurde. Darüber hinaus wurden auf einer CD-ROM die rund 8.000 Regesten „nachgedruckt“, die Joseph Chmel um 1840 nicht zuletzt auf Grund der sog. „Reichsregister“ im Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv publiziert hatte. Die Chmelschen Regesten selbst wurden durch ein Personen- und Ortsregister erschlossen, welches als „Sonderband“ der Reihe herausgegeben wurde. In einem weiteren, zweiteiligen „Sonderband“ wurden ca. 5.000 Urkundennachweise eines Kanzleiregisters veröffentlicht („Taxregister“ 1471-75).

Die eher ungewöhnlich zügige Publikationsfolge wirkt dem denkbaren Nachteil des Publikationsprinzips entgegen, über die mehrere Jahrzehnte umfassende Laufzeit des Regestenprojekts bloß regionale Perspektiven auf die Wirksamkeit dieses Kaisers zu eröffnen, ehe sich irgendwann ein Komplettbild ergibt. In dieselbe Richtung wirkt außer der Publikation grundlegender Bestandteile der Ausstellerüberlieferung, die im wesentlichen und in bis dahin unerreichter Fülle im Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv verwahrt wird, vor allem die Tatsache, daß die Überlieferung an sich schon so geartet ist, daß die einzelnen Provinzialarchive (und sowieso die Bibliotheken) außer den regionalen und lokalen Materien auch die allgemeine Reichspolitik des Kaisers mehr oder weniger stark spiegeln. Mit unterschiedlicher Akzentuierung bieten alle Hefte ergiebige Ausschnitte aus den Gesamtbeziehungen zwischen der Zentralgewalt und dem Reich, sie weisen die Probleme von Kaiser und Reich auf sowie die kaiserlichen Versuche zu ihrer Lösung in Form von Gesetzen, Landfrieden, struktur- und tagespolitischen Rundschreiben, Ausschreiben von Reichstagen, außenpolitischer Korrespondenz etc. So läßt sich durchaus davon sprechen, daß schon das bisher publizierte Material einen repräsentativen Querschnitt der kaiserlichen Wirksamkeit bietet, welcher nicht zuletzt in der Online-Fassung der Regesten ausnehmend gut zu nutzen ist.

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II. Friedrich III. war nicht „des heiligen Römischen Reiches Erzschlafmütze“

Seitdem die Fülle der Urkunden und Briefe des Habsburgers bereitgestellt wird, hat die Revision des bis in die jüngste Vergangenheit vernichtenden Urteils der historischen Forschung über Friedrich III. und seine Regierung eine empirische Basis. Schon die bisher publizierten Regesten lassen erkennen, daß Friedrich weder persönlich noch politisch jene „Erzschlafmütze“ gewesen sein kann, als die er diffamiert worden ist. In politischer Hinsicht zeichnet sich sogar das Gegenteil ab: Dieser Kaiser stand stärker im Zentrum des politischen Gemeinwesens „Reich“ als die meisten seiner Vorgänger. Nicht erst infolge eines vermeintlichen Reformkonzepts zur Erlangung innerer Einheit als Voraussetzung außenpolitischer Stärke, welches die ältere Forschung dem zum „letzten Ritter“ stilisierten Maximilian zuzugestehen bereit war, sondern schon im Verlaufe der Regierungszeit seines Vaters hat das Reich seine staatlichen Züge erheblich vermehrt statt eingebüßt. Im Vergleich zu den westeuropäischen Erbmonarchien war diese Staatlichkeit zwar verspätet, eber nicht grundsätzlich schlechter, sondern nur andersartig als etwa die des zeitgenössischen Frankreich. Dieses Verständnismodell einer „vergleichbaren Andersartigkeit“ verhilft im übrigen auch zu einer angemesseneren Beurteilung des Entwicklungsstandes anderer Sektoren, auf die an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden kann: Auch in politischer Kultur, Kunst, Technik, Wirtschaft und Wissenschaft scheinen Kaiser und – nordalpines – Reich ihren unbestreitbaren Rückstand gegenüber West- und Südeuropa während der Regierungszeit Friedrichs III. so weit gemindert zu haben, daß sie im 16. Jahrhundert geradezu eine europäische Führungsposition erlangten. Die Entwicklung der Leistungsfähigkeit von Kaiser und Reich in Richtung der fortgeschrittensten Monarchien Europas, gleichwohl unerreichbar blieben, ließe sich durch zahlreiche Indizien belegen von der Etablierung ständiger Gesandtschaften an auswärtigen Höfen über die erst heute erkennbare Vervielfältigung der kaiserlichen Wirksamkeit durch ein ausgeprägtes Delegations- und Kommissionswesen bis hin zur Konstituierung des Reichstags, der damals seine Gestalt als die größte und hochrangigste Ständeversammlung Europas gewann.

Natürlich war der Referenzbereich Friedrichs III. um einiges kleiner als derjenige, der seinem Sohn Maximilian – freilich unter günstigeren Umständen – zueigen werden sollte. Erst dieser hat insbesondere das von seinem Vater fast völlig unberührte England sowie natürlich Spanien in sein „enges Geflecht politischer Beziehungen“ einbezogen, wo sein Vater lediglich mit Neapel zu tun gehabt hatte. Gleichwohl könnten manche Kontakte Friedrichs III. den Nimbus der diplomatischen Weite seine Sohnes relativieren, andere sich geradezu als eine kleine Sensation erweisen. Dazu zählen weniger die bekannten Heiratsdelegationen nach Portugal, die relativ intensiven Beziehungen zu dem (im Reich und in Italien reisenden) König Christian von Dänemark, zum Hochmeister in Preußen und zum König von Polen als die Kontakte zum Großfürsten von Moskau und vor allem zur Stadt Caffa, zum Erzbischof von Groß-Nowgorod, zu den Fürsten und Herren der Tartaren und der Perser sowie zu den Kapitänen (Hauptleuten) der Walachei, mit denen der – persönlich betroffene – Patriarch von Antiochia ein Defensivbündnis gegen die Osmanen zustande bringen sollte.

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III. Die Perspektive

Die bisherigen Arbeiten des Regestenprojekts haben sich weitgehend konzentriert auf Deutschland und Österreich als denjenigen modernen Staaten, in deren Archiven und Bibliotheken der überwiegende Teil der Quellen zur Wirksamkeit Kaiser Friedrichs III. verwahrt wird. In Deutschland sind die Erträge der Sammlungen in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen bis auf geringe, überwiegend die komplizierten Bibliotheken betreffende Reste publiziert. Dem Band „Niedersachsen“ fehlt nur noch der letzte „Schliff“, wohingegen die Sammlungen in Rheinland-Pfalz, wo bisher die Bezirke Koblenz und Trier sowie die Archive in Speyer absolviert sind, und im Saarland noch komplettiert werden müssen. Die Überlieferung in den Archiven und Bibliotheken der Länder Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen soll zusammen mit den bereits gesammelten Materialien der skandinavischen Länder publiziert werden. Es zeichnet sich ab, daß diese Aufgabe dank einer großzügigen Erweiterung des ursprünglichen, in Bälde abgeschlossenen Referenzbereichs durch die Berlin-Brandenburgische Akademie von der Berliner Arbeitsstelle durchgeführt werden wird. Dasselbe gilt für Franken, wo die von der Mainzer Arbeitsstelle durchgeführten Arbeiten in den Nürnberger Archiven und in verschiedenen unterfränkischen Archiven gut voranschreiten und wo von Berlin aus zunächst das Staatsarchiv in Bamberg mit seiner maßgeblich zollerschen Überlieferung in Angriff genommen werden soll. Im übrigen Bayern, dessen Archive und Bibliotheken zusammen mit denjenigen in Baden-Württemberg die bei weitem umfangreichste und dabei am meisten diversifizierte Überlieferung aufweisen, sind die Erträge der Regensburger Archive sowie diverser Bestände des HStA München publiziert. Die Aufarbeitung der dortigen Bayern-Landshuter Bestände soll durch freie Mitarbeiter erfolgen. Ehrenamtlich erarbeitet und wohl im Verlauf der nächsten Jahre publiziert werden die Archiverträge der oberschwäbischen Reichsstädte, auch für Lindau sowie für die Oberpfalz liegen gute Vorarbeiten vor. Außer einigen großen staatlichen Archiven (wie z.B. Augsburg) bleiben in Bayern noch zahllose (reichsstädtisch-) kommunale und Adels-Archive zu durchforschen.

Für Baden-Württemberg ist ein maßgeblicher Bestand des HStA Stuttgart 2008 publiziert worden. An seinem unverhältnismäßig hohen Anteil der kaiserlichen Mandate während des sog. Reichskriegs gegen die Wittelsbacher in den Jahren 1461-63 läßt sich erstmals erkennen und detailliert bestimmen, welchen Aufwand ein solcher Krieg verursacht hat, welche Kreise er zog, wie er organisiert wurde etc. Die komplett gesammelte Überlieferung des bedeutenden GLA Karlsruhe wird binnen der kommenden Jahre ehrenamtlich regestiert werden. Die restliche Überlieferung im HStA Stuttgart und diejenige in den zahlreichen übrigen großen und kleinen Archiven und Bibliotheken dieses Landes, von denen lediglich die Konstanzer komplett gesammelt vorliegt, bleibt vorerst ein Desiderat. Und auch die „Archivlandschaft“ des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen bildet mit Ausnahme des Historischen Archivs der Stadt Köln, dessen reichhaltige Überlieferung längst publiziert ist, leider noch einen weißen Fleck. Immerhin werden in den kommenden Jahren einzelne Bestände aus dem seit vielen Jahren ehrenamtlich vergebenen HStA Düsseldorf, namentlich die kurkölnischen Betreffe, aufgearbeitet werden.

In Österreich, wo bis heute keine hauptamtliche Kraft zur Verfügung steht, konzentrieren sich die Anstrengungen der befristeten Drittmittel-Kräfte, die dankenswerterweise vom FWF finanziert werden, darauf, aus dem HHStA Wien wenigstens den Bestand der „Allgemeinen Urkundenreihe“ komplett zu publizieren. Wann weitere der dortigen, für die Friedrich-Forschung höchst wichtigen Bestände oder bedeutende Einzelarchivalien folgen werden, steht noch in den Sternen. Immerhin zeichnet sich ab, daß die vorliegende Sammlung der Fridericiana aus dem StadtA Wiener Neustadt künftig regestiert wird. Die praktischen Erträge einiger nominell engagierter ehrenamtlicher Kräfte in manchen Bundesländern sind bis heute gering geblieben – lediglich einige Bestände des Tiroler Landesarchivs in Innsbruck sind durchgearbeitet worden. Unter diesen Voraussetzungen sollen sich die von der Wiener Akademie betreuten Arbeiten langfristig darauf konzentrieren, die Überlieferung in sämtlichen Archiven und Bibliotheken der österreichischen Bundesländer zu sammeln und zu publizieren. Dies wird sich binnen einer Generation nur dann realisieren lassen, wenn die ÖAW die Aufbereitung der österreichischen und Reichs-Geschichte an der Wende zur Neuzeit nicht den deutschen Instanzen überließe, sondern ungeachtet aller Finanznöte durch die Bereitstellung einer etatisierten Stelle sowie eine entsprechende Sachausstattung aktiv förderte. Nur in diesem Falle ließen sich von Wien aus auch die Arbeiten in der Slowakei, in Slowenien und Kroatien sowie in Ungarn in Angriff nehmen, was „geopolitisch“ ja wohl zweckmäßig wäre.

Von den Archiven und Bibliotheken in Polen, die in den Zuständigkeitsbereich der Berliner Arbeitsstelle fallen, liegt das Heft „Schlesien" vor. Mit dem weit gediehenen Heft „Alt-Preußen/Livland“, welches nicht nur die besonders den Deutschen Orden betreffenden Urkunden des ehemaligen Staatsarchivs Königsberg im Geheimen Staatsarchiv in Berlin-Dahlem vollständig erfaßt, sondern auch z.B. die Erträge der Staatsarchive in Danzig und Thorn, wird Polen abgeschlossen. Auch die Regestierung der komplett gesammelten Fridericiana aus den Archiven und Bibliotheken der Tschechischen Republik macht beste Fortschritte. Stockend hingegen geht es in Belgien und in den Niederlanden voran, wo die zeitweilig von Drittmitteln getragenen Bemühungen allerdings auch keine solche Ausbeute erwarten lassen, die der dortigen Maximilian-Überlieferung auch nur annähernd vergleichbar wäre. Weitaus reichhaltigere Erträge versprechen die Vorarbeiten für die Sondierung in den italienischen Archiven und Bibliotheken – dem mut. mut. größten und interessantesten „Brocken“ der west- und südeuropäischen Referenzländer. Sie müssen beizeiten um solche für Frankreich – speziell natürlich im Elsaß und in Lothringen – ergänzt werden, wohingegen Großbritannien und Spanien von geringerer Bedeutung sein dürften. Für die Schweiz ist mit der bereits vorgelegten Überlieferung aus Zürich ein Anfang gemacht; Ergänzungen dazu werden im Internet geboten.

Trotz aller Bemühungen wird sich nur ein Teil dieses gewaltigen Programmes bis zum Jahre 2015 bewältigen lassen – dem bisherigen Bewilligungszeitraum zumindest der Mainzer Arbeitsstelle. Mit welchem Aufwand und in welcher Zeit das gesamte interakademische Projekt ggf. mit welchen Modifikationen zu einem erfolgreichen Abschluß gebracht werden kann, ist im Lichte turnusmäßiger Bestandsaufnahmen zu entscheiden. Ehe die regionalen Teilbände abschließend in eine chronologische Gesamtreihe gebracht werden, ist über die Einarbeitung der bisher unberücksichtigten historiographischen Überlieferung zu befinden.

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IV. Die Projektstruktur

Regesten Kaiser Fried­richs III. (1440-1493) nach Archiven und Bibliotheken geordnet

Initiatorin: Österreichische Akademie der Wissenschaften

(ehemalige Regesten-Kommission, heute Arbeitsgruppe „Regesta Imperii“ des Instituts für Mittelalterforschung)

Leiter des interakademischen Gesamtprojekts / Herausgeber:

  • Prof. Dr. Paul-Joachim Heinig (Mainz/Gießen)
  • Univ.-Prof. Dr. Christian Lackner (Wien)
  • Prof. Dr. Alois Niederstätter (Direktor des Vorarlberger Landesarchivs in Bregenz)

Neben der oben genannten Mainzer Arbeitsstelle finden sich weitere bei der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Mittelalter-Kommission) sowie bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Arbeitsgruppe „Regesta Imperii“ des Instituts für Mittelalterforschung).

Leitung:

Prof. Dr. Johannes Helmrath

Mitarbeiter:
  • Dr. Eberhard Holtz (Arbeitsstellenleiter)
  • Dr. Elfie-Marita Eibl
  • Volker Manz
Anschrift:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Jägerstr. 22/23

D-10117 Berlin

Telefon:

work +49(0)30-20370-470

Leitung:

Prof. Dr. Alois Niederstätter

Mitarbeiter:
  • Petra Heinicker M.A.
  • Dr. Kornelia Holzner-Tobisch
  • Mag. Daniel Luger
Anschrift:

Arbeitsgruppe Regesta Imperii
Institut für Mittelalterforschung
Österreichische Akademie der Wissenschaften

Wohllebengasse 14

A-1040 Wien

Die Publikationen des Unternehmens erscheinen in drei Reihen:

Hauptreihe „Regesten ... nach Archiven und Bibliotheken geordnet“

Bewährtes Konzept regionaler Bände (Provenienzen) und ausführlicher Regesten; Genauigkeit der Recherche, Komplettheit des Materials (Orgg. u. Kopien); Editionsersatz; Möglichkeit verteilter Parallelität der Bearbeitung; Einbeziehung freier Mitarbeiter mit punktuellen Aufgaben; rasche Erscheinungsfrequenz; konzeptionell bedingte Restriktionen aufgehoben durch Internetpublikation.

Unterreihe Sonderbände

reserviert für das nichturkundliche Quellenmaterial Friedrichs III., welches sich schwerlich in die Regestenform bringen läßt (also analog zum „Taxregister“ z.B. die in Wien verwahrten Kanzleibücher, die sog. „Handregistratur“, das sog. „Notizbuch“, evtl. die „Fridericiana“ etc. etc.).

Unterreihe Supplemente: „Kaiser und Reich in der Regierungszeit Friedrichs III.“

vorgesehen für alles erdenkliche Quellenmaterial, das in Anbetracht der gerade unter Friedrich III. fortschreitenden Dualisierung von König/Kaiser und Reich zum Verständnis der Geschichte von Kaiser und Reich wichtig erscheint (z.B. Fürsten- und Städtekorrespondenz mit Kaiser und Hof, Gesandtschaftskorrespondenz vom Hof, Fürstenkorrespondenz mit Herrscherbezug etc.).

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Publikationen

XIII. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493)

  1. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 1: Die Urkunden und Briefe aus Stadtarchiven im Bayerischen Hauptstaatsarchiv (München) (mit Ausnahme von Regensburg und Augsburg), bearb. von Koller, Heinrich - Wien (u.a.) (1982).Rezensionen zu diesem Band
  2. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 2: Urkunden und Briefe aus Klosterarchiven im Bayerischen Hauptstaatsarchiv (München), bearb. von Janotta, Christine Edith - Wien (u.a.) (1983).Rezensionen zu diesem Band
  3. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 3: Die Urkunden und Briefe aus den Archiven und Bibliotheken des Regierungsbezirks Kassel (vornehmlich aus dem Hessischen Staatsarchiv Marburg/L.), bearb. von Heinig, Paul-Joachim - Wien (u.a.) (1983). Rezensionen zu diesem Band
  4. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 4: Die Urkunden und Briefe aus dem Stadtarchiv Frankfurt am Main, bearb. von Heinig, Paul-Joachim - Wien (u.a.) (1986).Rezensionen zu diesem Band
  5. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 5: Die Urkunden und Briefe aus dem Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, bearb. von Neumann, Ronald- Wien (u.a.) (1988).Rezensionen zu diesem Band
  6. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 6: Die Urkunden und Briefe des Kantons Zürich (vornehmlich aus dem Staatsarchiv Zürich), bearb. von Niederstätter, Alois - Wien (u.a.) (1989).Rezensionen zu diesem Band
  7. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 7: Die Urkunden und Briefe aus den Archiven und Bibliotheken des Regierungsbezirks Köln, bearb. von Kraus, Thomas R. - Wien (u.a.) (1990).Rezensionen zu diesem Band
  8. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 8: Die Urkunden und Briefe aus den Archiven der Regierungsbezirke Darmstadt und Gießen, bearb. von Rübsamen, Dieter - Wien (u.a.) (1993).Rezensionen zu diesem Band
  9. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 9: Die Urkunden und Briefe aus den Archiven und Bibliotheken der Regierungsbezirke Koblenz und Trier, bearb. von Neumann, Ronald - Wien (u.a.) (1996).Rezensionen zu diesem Band
  10. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 10: Die Urkunden und Briefe aus den Archiven und Bibliotheken des Landes Thüringen, bearb. von Holtz, Eberhard - Wien (u.a.) (1996).Rezensionen zu diesem Band
  11. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 11: Die Urkunden und Briefe aus den Archiven und Bibliotheken des Freistaates Sachsen. bearb. von Eibl, Elfie-Marita - Wien (u.a.) (1998).Rezensionen zu diesem Band
  12. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 12: Die Urkunden und Briefe des Österreichischen Staatsarchivs in Wien, Abt. Haus-, Hof- und Staatsarchiv: Allgemeine Urkundenreihe, Familienurkunden und Abschriftensammlungen (1440-1446), bearb. von Willich, Thomas - Wien (u.a.) (1999).Rezensionen zu diesem Band
  13. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 13: Die Urkunden und Briefe des Österreichischen Staatsarchivs in Wien, Abt. Haus-, Hof- und Staatsarchiv: Allgemeine Urkundenreihe, Familienurkunden und Abschriftensammlungen (1447-1457), bearb. von Herold, Paul und Holzner-Tobisch, Kornelia - Wien (u.a.) (2001).Rezensionen zu diesem Band
  14. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 14: Die Urkunden und Briefe aus Archiven und Bibliotheken der Stadt Nürnberg. Teil 1: 1440-1449, bearb. von Rübsamen, Dieter - Wien (u.a.) (2000).Rezensionen zu diesem Band
  15. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 15: Die Urkunden und Briefe aus den Beständen "Reichsstadt" und "Hochstift" Regensburg des Bayerischen Hauptstaatsarchivs in München sowie aus den Regensburger Archiven und Bibliotheken, bearb. von Fuchs, Franz und Krieger, Karl-Friedrich - Wien (u.a.) (2002).Rezensionen zu diesem Band
  16. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 16: Die Urkunden und Briefe aus den Archiven und Bibliotheken des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, bearb. von Holtz, Eberhard - Wien (u.a.) (2001).Rezensionen zu diesem Band
  17. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 17: Die Urkunden und Briefe aus den Archiven und Bibliotheken der Stadt Speyer, bearb. von Kemper, Joachim - Wien (u.a.) (2002).Rezensionen zu diesem Band
  18. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 18: Die Urkunden und Briefe des Österreichischen Staatsarchivs in Wien, Abt. Haus-, Hof- und Staatsarchiv: Allgemeine Urkundenreihe, Familienurkunden und Abschriftensammlungen (1458-1463), bearb. von Dünnebeil, Sonja, Herold, Paul und Holzner-Tobisch, Kornelia - Wien (u.a.) (2004).Rezensionen zu diesem Band
  19. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 19: Die Urkunden und Briefe aus Archiven und Bibliotheken der Stadt Nürnberg. Teil 2: 1450-1455, bearb. von Rübsamen, Dieter - Wien (u.a.) (2004).Rezensionen zu diesem Band
  20. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 20: Die Urkunden und Briefe aus den Archiven und Bibliotheken der Bundesländer Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie des Archivum Panstwowe w Szczecinie/Staatsarchivs Stettin für die historische Provinz Pommern, bearb. von Eibl, Elfie-Marita - Wien (u.a.) (2004).Rezensionen zu diesem Band
  21. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 21: Die Urkunden und Briefe aus den schlesischen Archiven und Bibliotheken der Republik Polen (mit Nachträgen zum Heft Sachsen), bearb. von Holtz, Eberhard - Wien (u.a.) (2006).Rezensionen zu diesem Band
  22. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 22: Die Urkunden und Briefe des Österreichischen Staatsarchivs in Wien, Abt. Haus-, Hof- und Staatsarchiv: Allgemeine Urkundenreihe, Familienurkunden und Abschriftensammlungen (1464-1469), bearb. von Ottner, Christine - Wien (u.a.) (2007).Rezensionen zu diesem Band
  23. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 23: Die Urkunden und Briefe aus dem Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, T. 1: Bestand A 602 ("Württembergische Regesten"), bearb. von Heinig, Paul-Joachim - Wien (u.a.) (2007).Rezensionen zu diesem Band
  24. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 24: Die Urkunden und Briefe aus dem historischen Staatsarchiv Königsberg im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, aus den Staatsarchiven Gdánsk, Toruń, Riga sowie dem Staatsarchiv Tallinn für die historischen Landschaften Preußen und Livland, bearb. von Eibl, Elfie-Marita - Wien (u.a.) (2010).Rezensionen zu diesem Band
  25. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 25: Die Urkunden und Briefe aus den Kurmainzer Beständen des Staatsarchivs Würzburg sowie den Archiven und Bibliotheken in der Stadt Mainz, bearb. von Heinicker, Petra - Wien (u.a.) (2010).Rezensionen zu diesem Band
  26. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 26: Die Urkunden und Briefe aus den Archiven und Bibliotheken der Tschechischen Republik, bearb. von Holtz, Eberhard - Wien (u.a.) (2012).Rezensionen zu diesem Band
  27. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 27: Die Urkunden und Briefe des Österreichischen Staatsarchives in Wien, Abt. Haus-, Hof- und Staatsarchiv: Allgemeine Urkundenreihe, Familienurkunden und Abschriftensammlungen (1470-1475), bearb. von Dünnebeil, Sonja und Luger, Daniel - Wien (u.a.) (2012).
  28. Rezensionen zu diesem Band
  29. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 28: Die Urkunden und Briefe aus Archiven und Bibliotheken der Stadt Nürnberg. Teil 3: 1456-1463, bearb. von Rübsamen, Dieter - Wien (u.a.) (2013).
  30. Rezensionen zu diesem Band

Regesten Friedrichs III. Sonderbände

  1. Band 1: Regesta chronologico-diplomatica Friderici III Romanorum Imperatoris (Regis IV.), Register, bearb. von Rübsamen, Dieter und Heinig, Paul-Joachim - Wien (u.a.) (1992).Rezensionen zu diesem Band
  2. Band 2, Tl. 1-2: Das Taxregister der römischen Kanzlei 1471-1475 (Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien, Hss. "weiss 529" und "weiss 920"), bearb. von Heinig, Paul-Joachim und Grund, Ines - Wien (u.a.) (2001).Rezensionen zu diesem Band

Regesten Friedrichs III. Supplemente

  1. Supplemente 1: Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440 – 1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet. Kaiser und Reich in der Regierungszeit Friedrichs III., 1. Regesten zur burgundisch-niederländischen Geschichte unter Maximilian I. bis zum Tode Friedrichs III. (1477-1493): aus den Archives générales du Royaume/dem Algemeen Rijksarchief in Bruxelles/Brussel; Bestand: Manuscrits divers, bearb. von Claudia Rotthoff-Kraus - Wien (u.a.) (2008).Rezensionen zu diesem Band

Regesten Kaiser Friedrichs III. CD-ROM

  1. Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet / CD-ROM-Ausgabe, bearb. von Rübsamen, Dieter - Wien (u.a.) (1998).Rezensionen zu dieser CD

Online-Datenbanken Friedrich III.

  1. Friedrich III. (1440-1493) - Kumuliertes Register. Kumuliertes Register (basierend auf der CD-Rom Ausgabe 1998), laufend bearbeitet und erstellt von Dieter Rübsamen (1998-2009). Suche im Register
  2. Urkunden-Datenbank Friedrich III. - Materialsammlung der Arbeitsstelle „Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493)“ der deutschen Kommission für die Bearbeitung der Regesta Imperii e.V. bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Suche in der Urkundendatenbank

Alle gedruckten Publikationen sowie die CD-ROM sind in den beiden Böhlau-Verlagen zu Köln-Weimar-Wien resp. Wien-Weimar-Köln erschienen. Mit * versehene Bände sind als Nachdrucke im Verlag Olms, Hildesheim, erschienen.

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