[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 1

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Kg. Ludwig verleiht den Bürgern von (Schwäbisch) Hall, die durch Angriffe von Feinden des Reiches täglich Schaden an Leib und Gut nehmen und es nicht mehr wagen, ihren Vorteil außerhalb der Stadt zu suchen, wie sie sollten, die Gnade, ungestraft dem Gericht fernzubleiben, wenn sie durch Würzburger oder sonstige Richter geladen werden, aus dem angegebenen Grund jedoch am Erscheinen verhindert sind, und erklärt alle Urteile und Achterklärungen, die wegen Nichterscheinens vor Gericht verkündet wurden oder in Zukunft verkündet werden, für ungültig.

Originaldatierung:
Dat. Monaci, IIIo idus febr. 1318 r.a. 4.

Archival History/Literature

Orig. Perg. lat. im HStA Stuttgart, H 51 Urk. 261; Siegel fehlt, Pressel anhängend. — Vidimus des Abtes Albrecht von Ellwangen von 1390 April 29 im StA Ludwigsburg, B 186 Urk. 445. — Kopialbuch von 1565 im Stadtarchiv Schwäbisch Hall, 4/16 fol. 4r-v.

Knöpfler, Reichsstädtesteuer S. 336 Nr. 3 (aus A). — MGH Const. 5 S. 386 Nr. 473.

Böhmer S. 18 Nr. 294. — Pietsch, UB Schwäbisch Hall S. 82 Nr. 85. — Battenberg, Gerichtsstandsprivilegien S. 204 Nr. 314.

Nachträge

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Cite as:

[RI VII] H. 1 n. 19, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1318-02-11_1_0_7_1_0_19_19
(Accessed on 05.12.2021).