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[Regesta Habsburgica 3] Friedrich der Schöne (1314-1330)

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Hzg. Leopold verpfändet dem ehrbaren Knecht Heinrich Küngstein von Kienberg für 10 Mark Silber schuldigen Dienstgelds einen jährlichen Zins von 3 Pfund für sechs Schweine zu Gebisdorf, den Mechthild vor dem Tor, Mechthild und Ulrich ab Dorf und Konrad und Johannes ab Letten zu leisten haben und für weitere 30 Mark Silber für in Zukunft zu leistende Dienste 9 Pfund Pfennige aus der Herbststeuer, wofür er ihm die Bitter Konrad den Můsli, Heinrich von Rüti (Rui ti), Werner ... .. und Berthold den Segler als Bürgen stellt, die ihm alljährlich am St. Gallentag (Okt. 16) die neun Pfund einantworten sollen, widrigenfalls sie in der Burg zu Baden bis zur Zahlung derselben Einlager zu halten verpflichtet sind. Stirbt einer der Bürgen, soll der Herzog bei Strafe des Einlagers der übrigen Bürgen innerhalb eines Monats einen Ersatzmann stellen. D. g. i. ze Baden an dem samstag nach ingennden ov gsten 1316. — Or. Aarau Stadt-A. mit beschäd. Siegel L. (Sava f. 20) Boos UB. v. Aarau 28. — Die Urk. ist vielfach beschädigt, so daß die Höhe der einzelnen Abgaben in Gebisdorf und einige Namen nicht mehr leserlich sind. Über das Verhältnis dieser Urk. zur folgenden Nummer läßt sich kaum Gewißheit gewinnen. Trotz der, vielleicht durch einen Irrtum erklärlichen, abweichenden Datierung, scheint Identität nicht ausgeschlossen, für die besonders die gleiche Höhe der Pfandsumme spricht. Es muß auch berücksichtigt werden, daß die verpfändeten Einkünfte im Eintrag des Pfandregisters nur ganz summarisch angeführt sind und dadurch ein Vergleich unmöglich wird.

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Empfohlene Zitierweise

[Regesta Habsburgica 3] n. 487, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1316-08-07_2_0_7_0_0_487_487
(Abgerufen am 20.09.2019).