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[Regesta Habsburgica 3] Friedrich der Schöne (1314-1330)

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Graf Hainrich [von Görz ] und sein sun graf Mainhard verschreiben sich gegen künig Fridrich romischen kunig und seinen brudern den herzogen von Osterreich inen der losung umb Portnaw statzuthuen umb 1874 mark löttigs Silbers mit pürgschafft. — Nur als Eintrag erhalten im Repertorium d. Grfen. v. Görz von ca. 1500 fol. 281 Wien Staats-A. Cod. Suppl. 426 (Arch. Beh. 331). Vgl. auch Manzano ann. d. Friuli IV. 60 und Coronini Chron. Goriz. 350 nach repertorium Austriacum pars II. fol. 727. — Eine Urk. über die Verpfändung von Pordenone ist nicht bekannt. Wahrscheinlich hängt sie mit der Hilfeleistung des Görzer Grafen für Friedrich (vgl. 1314 Juli 4) zusammen. Czoernig Görz u. Gradisca 536 meint, daß Graf Heinrich Pordenone während der Kriegswirren besetzte und jetzt wieder gegen eine Geldentschädigung auslieferte, der Wortlaut der Eintragung deutet aber eher auf eine regelrechte Verpfändung. Die Rückgabe der Urk. erfolgte dann anläßlich der Einlösung, vgl. dazu auch die Bemerkung bei der folgenden Nummer (diser brief ist zerschnitten). Über finanzielle Verpflichtungen Friedrichs gegen den Görzer vgl. auch 1315 Dez. 15.

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Empfohlene Zitierweise

[Regesta Habsburgica 3] n. 548, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1316-00-00_3_0_7_0_0_549_548
(Abgerufen am 05.06.2020).