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[Regesta Habsburgica 3] Friedrich der Schöne (1314-1330)

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Kg. Friedrich und Hzg. Leopold bekennen, ihrem lieben Oheim Grafen Eberhard von Württemberg 380 Mark Silber Konstanzer Gewichts schuldig zu sein, und zwar 72 Mark für ein Roß und den Rest für Korn, versprechen, ihm diese Summe bis zu den nächsten Ostern (11. Apr. 1316) auszubezahlen, und setzen ihm als Bürgen die Grafen Ulrich von Helfenstein, Rudolf von Werdenberg, Rudolf von Hohenberg, Heinrich von Schelklingen, Friedrich von Toggenburg, Heinrich von Fürstenberg, Friedrich von Zollern von Schalksburg, Friedrich von Zollern den Ostertag und Ulrich von Aichelberg, ferner Heinrich von Grießenberg, Leutold von Krenkingen, Konrad von Tengen, Ulrich von Matzingen, Heinrich von Rotenburg, Walter den Truchseß von Warthausen, Johann den Truchseß von Waldburg, Friedrich von Hornberg, Konrad von Riet, den Tölnzer von Schöllenberg, Hartmann von Baldegg, Rudolf von Landenberg, Johann den Truchseß von Diessenhofen, Ulrich von Büttikon den Lieblosen, Eberhard von Rosna (Rosenowe), Johann von Klingenberg, Pilgrim von Wagenberg, Konrad von Tierberg, Reinhart von Rüti, Wolfram Hochschlitz, Heinrich von Sperberseck (Spae rwersegge), Johann von Stein, Berthold von Mansperg, Albrecht den Hofwart, Wilhelm den Stör, Johann von Wülpelsberg (Welpisperg), Konrad den Schultzer, Ritter; Werner von Randeck (Randegge) und Johann von Eschistetten; die Bürgen sollen, falls die Zahlung bis Ostern nicht erfolgt, alle zu Reutlingen oder zu der Neustadt zu Rothenburg Einlager halten, nur Graf Rudolf von Hohenberg soll nur in Reutlingen Einlager halten. Die Bürgen können sich durch einen ehrbaren Knecht mit 2 Pferden vertreten lassen, und wenn sie nicht Einlager halten wollen, dem Grafen Eberhard 10 Mark zahlen. Wenn ein Bürge weder Einlager hält noch diese Summe bezahlt, soll sie samt Zinsen zu Lasten der Aussteller aufgenommen werden. D. i. g. ze velde by Ürssingen uf der Wertach 1315 an der nae hsten mitwochen nach ue nser vrowentag ze herbest, i. d. 1. j. u. riches. — Or. Stuttgart Staats-A. (Geldanlehnungen) mit Siegel Frs. (Sava f. 9) an Pg. St., das Leopolds abgefallen. Senckenberg Selecta 2, 273. Sattler Gesch. d. Hzgtms. Württemberg 2. Aufl. 1, 56 (zu 1312 Sept. 13). Schmid Mon. Hohenberg. 204. Auszg.: Riezler Fürstenberg. UB. 2, 53 Reg.: Georgisch 2, 292. Böhmer 1314—47 F. d. Sch. n. 52. Stillfried-Märker Mon. Zollerana 1, 129. Lichn.-Birk 3, 359 n. 346. Krüger Grfen. v. Werdenberg S. XVIII n. 172. Wöber Miller v. Aichholz II/B, Sp. 607. Württemberg. Reg. 1 n. 2100. — Vgl. Stälin Wirtemberg. Gesch. 3, 139 u. Kopp Reichsgesch. 4/2, 125, zum Ort auch Pfister Gesch. v. Schwaben 2b, 190 und Böhmer Add. III, S. 422.

Nachträge

Nachträge (1)

Nachtrag von Dieter Rübsamen, Mainz, eingereicht am 27.05.2008.

Die Neustadt ist nicht Rothenburg, sondern Rottenburg, Gf. Rudolf von Hohenberg soll nicht in Reutlingen, sondern in Riedlingen Einlager halten (es ist ihm verpfändet).

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Empfohlene Zitierweise

[Regesta Habsburgica 3] n. 319, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1315-09-10_1_0_7_0_0_319_319
(Abgerufen am 06.12.2019).