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[Regesta Habsburgica 3] Friedrich der Schöne (1314-1330)

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Kg. Friedrich von Sizilien an Kg. Friedrich: seinen Brief mit den Nachrichten über seine Erfolge und seine Wahl habe er mit großer Freude zur Kenntnis genommen, er hoffe, daß mit Gottes Hilfe das Reich, das seit langer Zeit durch Widersacher und Rebellen geschädigt werde, durch Friedrich die erwünschte Reformation erfahren werde. Friedrichs Bitte um Hilfe werde er gerne nach Kräften willfahren, da er dadurch ein gottgefälliges Werk zu tun und der Gerechtigkeit zu genügen überzeugt sei und da ihm der Eifer und die Verehrung für das Reich von Natur aus angeboren sei, eo quod ex[suis au]gustis origo nostra processit. Dies habe er auch gegenüber Friedrichs Vorgänger K. Heinrich hinlänglich bewiesen, um dessen Unterstützung willen er die größten Ausgaben und Mühen auf sich genommen und sich Gefahren und Verfolgungen ausgesetzt habe, aus denen ihn, wie Friedrich wohl bekannt sein dürfte, Gottes Barmherzigkeit errettet habe. Daher werde er auch zu seiner Unterstützung alles aufbieten. — Gleichzeit. Abschr. Barcelona Kron-A. CRD 10227. Finke Acta Arag. 352 = Schwalm MG. Const. 5, 227. Über die Verhandlungen Friedrichs mit Sizilien sowie das Projekt einer Heirat Katharinas, der Schwester Friedrichs, mit dem Erstgeborenen Friedrichs von Sizilien vgl. jetzt auch Schrader Isabella v. Arag. 48 f.

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Empfohlene Zitierweise

[Regesta Habsburgica 3] n. 181, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1315-04-15_1_0_7_0_0_181_181
(Abgerufen am 15.09.2019).