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[Regesta Habsburgica 3] Friedrich der Schöne (1314-1330)

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Die Stadt Hagenau schreibt den Bürgern von Konstanz, daß sie mit dem hohen Fürsten Herzog Ludwig von Baiern, der sich König nennt, und mit ihrem Herrn dem römischen König Friedrich, als beide, »sammenunge hatten« und im Felde lagen, vereinbart hätten, denjenigen, der das Feld behaupte, als ihren Herrn anzuerkennen. Da sei König Friedrich gegen Speier gezogen, da sich Ludwig in die Speirer Vorstadt gelegt hatte, um mit ihm zu kämpfen, Ludwig aber hätte sich nicht zum Kampfe gestellt, weshalb sie Friedrich als König empfangen und ihm gehuldigt hätten, in der Überzeugung »daz er dem lande rehte komme und es wol befriden mugen«. Sie bitten Konstanz, ebenfalls Friedrich anzuerkennen. — Or. Konstanz Stadt-A. Zeitschr. f. G. d. Ob. Rheins 8, 172 = Schwalm MG. Const. 5, 210 (zu März 18). Reg.: Schrift. Ver. Gesch. Bodensees 9, 226. — Das Schreiben ist undatiert, aus seinem Inhalt und aus n. 115 geht jedoch hervor, daß es in die Zeit der Anwesenheit Friedr. in Hagenau fällt, höchstwahrscheinlich auf den 18. oder 19. März 1315. Es dürfte gleichzeitig mit dem Schreiben Friedrichs (n. 115) an Konstanz abgegangen sein. Vgl. dazu auch Schrohe a. a. O. S. 57.

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Empfohlene Zitierweise

[Regesta Habsburgica 3] n. 116, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1315-03-18_2_0_7_0_0_116_116
(Abgerufen am 15.12.2019).