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[Regesta Habsburgica 3] Friedrich der Schöne (1314-1330)

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Hzg. Leopold vermehrt Werner von Reichenbach die Pfandsumme für das ihm laut seiner Urkunde versetzte Dorf Krumbach um 50 Mark Silber Ulmer Gewichts zum Ersatz für ein Handpferd (dextrarius), das Werner auf dem Zuge gegen Schloßberg und für zwei »Wallachen« (spadonibus), die Werners Bruder auf des Herzogs Zug gegen Frankfurt verloren hat. Dat. in Vlma a. d. 1314 12. kal. dec. — Abschr. saec. 14. Wien Staats-A. Cod. 15 (eingeheftet zw. pag. 160 u. 161). — Die Verpfändungsurk. siehe unter 1308 Dez. 21 in Abt. II. Vgl. auch n. 746. Schloßberg ist zweifellos die Burg dieses Namens am Bieler See, die im Besitze der Bischöfe von Basel war. Was für ein Kriegszug gegen Schloßberg hier gemeint ist, läßt sich nicht feststellen. Über das Verhältnis der Habsburger zu Bischof und Stadt Basel vor der Wahl Friedrichs vgl. Wackernagel Gesch. d. St. Basel 1, 225 ff., über Schloßberg s. auch n. 460.

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Empfohlene Zitierweise

[Regesta Habsburgica 3] n. 19, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1314-11-20_2_0_7_0_0_19_19
(Abgerufen am 16.06.2019).