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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 7

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Kg. Ludwig (1) gestattet seinem Fürsten Bischof Konrad [III.] und dem Gotteshaus von Freising, die Lehen solange nicht von ihm zu nehmen, bis der Krieg gegen den Herzog von Österreich beendet ist, weil die betreffenden Gülten und Güter größtenteils im Herrschaftsbereich des Österreichers liegen und geschädigt werden könnten1, (2) verspricht, den Bischof in dieser Frist nicht zu belasten, (3) erlaubt ihm [die Nutzung] seiner Lehen und Rechte in dieser Zeit, (4) nimmt ihn in seinen Schutz, (5) untersagt, ihn und sein Gotteshaus ohne Recht zu beeinträchtigen, und (6) gebietet, ihn widrigenfalls zu schützen. Dat. Monaci 1315 sexta feria ante Katherine, r. a. 12.

Überlieferung/Literatur

Abschrift dt. im Urbar Perg. 14. Jh. des Bistums Freising im AEbm München und Freising, Cod. 250 B fol. 8r (B).

MEICHELBECK, Historia Frisingensis 2, 1 S. 126. — ZAHN, Codex diplomaticus S. 80 Nr. 504 (aus B). — MGH Const 5 S. 279 Nr. 328.

BÖHMER, RI S. 10 Nr. 161. — GROSS, Reg. Habsburg S. 46 Nr. 351.

Anmerkungen

  1. 1Vgl. dazu die Urkunden Friedrichs des Schönen für Bischof Konrad von 1316 März 30 (ZAHN, Codex diplomaticus S. 90 Nr. 517; GROSS, Reg. Habsburg S. 52 Nr. 412), 1316 April 9 (ZAHN, ebd. S. 80f. Nr. 505f.; GROSS, ebd. S. 53 Nr. 419f.), 1316 April 13 (ZAHN, ebd. S. 82 Nr. 507; GROSS, ebd. S. 53 Nr. 422) und 1316 April 18 (ZAHN, ebd. S. 83 Nr. 508; GROSS, ebd. S. 54 Nr. 426).
  2. 2Zur Urkunde MASS, Bistum Freising S. 242. — Vgl. allgemein auch DORMANN, Bistum Freising S. 8.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 7 n. 64, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1315-11-21_1_0_7_7_0_64_64
(Abgerufen am 21.05.2019).