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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 6

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Ks. Ludwig (1) verleiht Graf Eberhard [II.] von Kyburg und seine Erben für ihm und dem Reich geleistete und noch zu leistende Dienste das Recht, in seiner Grafschaft sowohl kleine wie auch Groschenmünzen schlagen zu lassen, (2) verordnet, daß die Münzen, sofern sie ihr volles Gewicht besitzen, in der gesamten Grafschaft des E. gültiges Zahlungsmittel sein sollen und in gleicher Weise wie die kaiserliche Münze in Zahlung gegeben und von niemand zurückgewiesen werden dürfen, und (3) verbietet, gegen diese Bestätigung zu verstoßen.

Originaldatierung:
Datum in Pisis in die vndecim milium virginum 1328, r.a. 14, i.a. 11.

Überlieferung/Literatur

Insert lat. im Vidimus des Propstes Johannes von Chavornay des Cluniazenserklosters Hettiswil von 1355 November 21 im StA Solothurn, Archiv der Bürgergemeinde, Urk. „Stadt Nr. 20“. — Abschrift 19. Jh. in der Kantonsbibliothek Solothurn, S 41 pag. 194.

Solothurnisches Wochenblatt 1833, S. 115. — FRB 5 S. 653 Nr. 620. — MGH Const. 6/1 S. 417 Nr. 507.

Böhmer, RI S. 319 Nr. 2964.

Anmerkungen

  1. 1Zur Urkunde Wattenwyl von Diesbach, Geschichte S. 99; Wirz, Morgarten S. 40; Feller, Geschichte S. 119; Meyer, Bruderstreit S. 491; Amiet, Geschichte S. 250.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 6 n. 23, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1328-10-21_1_0_7_6_0_23_23
(Abgerufen am 15.09.2019).