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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Ks. Ludwig (1) teilt allen Herren und Städten, die zum Landfrieden in Schwaben1 gehören, mit, daß er dem Gotteshaus zu Augsburg vor ettlichen iaren das Recht erteilt hat2, daß niemand dessen Eigenleute zu Bürgern aufnehmen noch die auf dem Land Sitzenden als Bürger ansehen darf, und daß einige Städte dagegen verstoßen haben, (2) erlaubt Bischof Heinrich [III.] von Augsburg, die Eigenleute seiner Kirche, wo sie auch sitzen, zurückzufordern und sich ihrer zu bemächtigen, und (3) gebietet den Herren und Städten, Heinrich notfalls zu schützen, wenn er darum bittet.

Originaldatierung:
Geben ze Mue nchen an sant Dyonisii tag r.a. 33, i.a. 203.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im StA Augsburg, MüB HU Augsburg 307 (= KLS 1099a); Reste des rückwärtig aufgedrückten Kaisersekrets (wohl Posse, Siegel 1 Tf. 51,4), nicht zum Verschluß. — Abschrift 18. Jh. ebd., NA Hochstift Augsburg Akten 541 (ungezählt).

MB 33,2 S. 137 Nr. 139.

RB 8 S. 111. — Böhmer, RI S. 292 Nr. 2933. — Vock, Urkunden Augsburg S. 163 Nr. 335. — Moser, Kanzleipersonal S. 166 (Schr. K 31).

Anmerkungen

  1. 1Nr. 150, 154, 259.
  2. 2Nr. 159, 228. Vgl. auch Nr. 161, 247.
  3. 3Zur Urkunde Zoepfl, Augsburg S. 293. — Auf sie bezieht sich auch der Registereintrag: Ein brieflin, wie keiser Lud [wig ] den, die im lantfrid ze Swaben sint, schribt, den bischof an seinen eygen lue ten nit ze irren. Dat. XIIIc im XXXIII jare (Register Pap. von 1450 im DiözA Augsburg, Hs. 69 fol. 8v); die falsche Datierung ergibt sich aus den Herrschaftsjahren in der Urkunde.
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 336, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1347-10-09_1_0_7_5_0_336_336
(Abgerufen am 17.10.2018).