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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Ks. Ludwig verpfändet seinem Fürsten Bischof Heinrich [III.] von Augsburg, seinen Nachfolgern und der Augsburger Kirche die Vogtei des [Benediktiner]klosters Fultenbach, Diözese Augsburg, für 500 Pfund Haller, für die dieser sie mit seinem Willen von Konrad von Burgau gelöst hat1, dessen Vorfahren sie von ihm und seinen Vorgängern, den römischen Königen, zu Pfand hatten, und bestimmt, daß sie sie nutzen und innehaben sollen, bis er oder seine Nachfolger im Reich sie von ihm oder seinen Nachfolgern oder dem Gotteshaus für die genannte Summe auslösen.

Originaldatierung:
Gebn. [...] ze Frankinford an donerstag vor unserer Frawe n tag in der vastten 1346, r.a. 32, i.a. 192.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im StA Augsburg, MüB HU Augsburg 303 (= KLS 1038); Kaisersiegel mit Rücksiegel (Posse, Siegel 1 Tf. 51,1/2) an Pressel. — Abschrift 18. Jh. ebd., NA U G 70b fol. 1r —2v. — Abschrift 18. Jh. im DiözA Augsburg, Cod. dipl. episc. Aug. 2 fol. 67r-v.

MB 33,2 S. 126 Nr. 128.

RB 8 S. 68. — Böhmer, RI S. 291 Nr. 2909. — Vock, Urkunden Augsburg S. 161 Nr. 331. — Moser, Kanzleipersonal S. 99 (Schr. K 22).

Anmerkungen

  1. 1Vgl. die Verzichtsurkunde Konrads von 1346 März 29 (Vock, Urkunden Augsburg S. 162 Nr. 332).
  2. 2Zur Urkunde Zoepfl, Augsburg S. 287f.
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 324, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1346-03-23_1_0_7_5_0_324_324
(Abgerufen am 18.02.2018).