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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Ks. Ludwig überträgt Albrecht von [Horgauer]greut und seinen Erben für Dienste und 2 Wallache im Wert von 50 Pfund Augsburger Pfennigen die Vogtei zu Biburg mit allem Zubehör, wann wir si ze disen zeiten mit parschafft nicht bezalen mochten, und bestimmt, daß sie sie ohne Behinderung und Abzug innehaben sollen, bis er, seine Erben und Nachkommen sie für die genannte Summe auslösen, was jederzeit möglich sein soll.

Originaldatierung:
Gebn. [...] ze Munchen an sant Walpurgen abent 1345, i.a. 121.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im StA Augsburg, MüB KU Augsburg-St. Moritz 2518 (= KLS 1104); 2. Kaisersekret (Posse, Siegel 1 Tf. 51,4) in Schüssel an Pressel. — Kopialbuch 18. Jh. ebd., KL Augsburg-St. Moritz 7 S. 664—665.

Anmerkungen

  1. 1Zur Urkunde Jahn, Augsburg S. 171 Anm. 120, S. 335. — In der Familie ist die Pfandschaft noch in der ersten Hälfte des 15. Jh., wie aus der Urkunde Wilhelm Gerue tter's zu Straß und seiner Ehefrau Hertzenlue t von 1421 Juli 19 (RB 12 S. 372) hervorgeht, in der sie Vogtei und Gericht über bestimmte Güter zu Biburg, die sie pfandschaftsweise von Ks. Ludwig haben, verkaufen. Noch Herzog Albrecht III. von Bayern gestattet 1453 Mai 11 die Auslösung der von Ks. Ludwig an Albrecht von Horgauergreut verpfändeten Vogtei und des Gerichtes zu Biburg (Orig. Perg. dt. im StA Augsburg, MüB KU Augsburg-St. Moritz 387).
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 313, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1345-04-30_1_0_7_5_0_313_313
(Abgerufen am 22.09.2018).