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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Ks. Ludwig (1) gebietet seinem Landvogt [zu Augsburg] Friedrich von Freiberg, Albrecht und Wichmann von Burgau zur Rede zu stellen aufgrund der Klagen der Frauen des [Dominikanerinnen]klosters St. Margareten zu Augsburg, daß Albrecht und Wichmann sie an ihren Gütern zu Eppisburg, die sie ihnen vor etlichen Jahren enpholhen haben, unrechtmäßig beeinträchtigen wider die brieff, die si den vorgenanten klosterfrowen geben habent und die er abschriftlich1 zur Kenntnis genommen hat, (2) beauftragt Friedrich, zu erwirken, daß sie das Kloster an Leuten, Gütern und Rechten nicht weiter beeinträchtigen, (3) befiehlt ihm, das Kloster widrigenfalls zu schützen, und (4) verspricht für den Fall, daß die von Burgau doch Rechte an denselben Gütern haben, daß Friedrich sie vor ihn bringen soll, wo sie ihr Recht beweisen und bekommen sollen.

Originaldatierung:
Geben ze Munchen an sunntag vor Georii r.a. 28, i.a. 15.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im StadtA Augsburg, allgemeine Urkundenreihe sub dato; Reste des rückwärtig aufgedrückten Kaisersekrets (wohl Posse, Siegel 1 Tf. 51,4), nicht zum Verschluß (A). — Herwartsches Kopialbuch 18. Jh. ebd., Suppl.bd. 2,1 fol. 137r.

Herberger, Ludwig S. 69 Nr. 49 (aus A). — Weech, Urkunden S. 196 Nr. 43. — Meyer, UB Augsburg 1 S. 372 Nr. 389 (aus A).

Böhmer, RI S. 287 Nr. 2849.

Anmerkungen

  1. 1Auf Rasur.
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 278, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1342-04-21_1_0_7_5_0_278_278
(Abgerufen am 21.06.2018).