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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Ks. Ludwig erklärt, daß die auf seine und seines Fürsten Bischof Heinrichs [III.] von Augsburg Bitten hin von den Grafen Ludwig [VIII.] und Friedrich [II.] von Oettingen, Landgrafen im Elsaß, gewährte Hilfe von 1/6 der diesjährigen Einkünfte der Kirchherren der von ihnen lehensabhängigen Kirchen für die Schuldenlast der Augsburger Kirche nicht auf Recht und Gewohnheit beruht, noch solche begründet, und setzt fest, daß Bischof Heinrich und seine Nachfolger daraus künftig keine Anrechte auf semlich Steuer ableiten können.

Originaldatierung:
Gebn. [...] 1340, r.a. 26, i.a. 132.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im Fürstlich Oettingen-Wallersteinschen Archiv Harburg, U I,253; Rücksiegel (Posse, Siegel 1 Tf. 51,2) in Schüssel an Pressel. — 3 Abschriften 18. Jh. ebd., Kopiensammlung sub dato.

Lang, Materialien 3 S. 33. — Böhmer, RI Add. S. 420. — Dertsch-Wulz, Urkunden Oettingen S. 169 Nr. 461.

Anmerkungen

  1. 1Nach den Herrschaftsjahren. Wahrscheinlich gegen Ende der Zeitspanne wegen der in Anm. 2 genannten parallelen Urkunde.
  2. 2Zur Urkunde Zoepfl, Augsburg S. 289. — Vgl. die Urkunde gleichen Inhalts Bischof Heinrichs von 1340 November 26 (Dertsch-Wulz, Urkunden Oettingen S. 169 Nr. 462).
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 266, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1340-01-17_1_0_7_5_0_266_266
(Abgerufen am 21.02.2018).