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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Ks. Ludwig befiehlt Diepold und Gerwig [III.] den Güssen von Leipheim aufgrund der Nachricht von Konrad Lang, seines Bürgers zu Augsburg, daß Ruo p und Erck die Irdiburger ihr Vieh in Konrads Schwaighof zu Rengerswerd treiben, was sie nach der Kundschaft1 nicht dürfen, Konrad auf dem Schwaighof zu schützen und nicht zuzulassen, daß die Irdiburger oder sonst jemand dort Vieh eintreiben oder ihn sonst beeinträchtigen.

Originaldatierung:
Gebn. ze Munchen an vnser Frouwen abent der erern r.a. 25, i.a. 122.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im StA Augsburg, MüB KU Augsburg-St. Ulrich 6528 (= KLS 715); Reste des rückwärtig aufgedrückten Kaisersekrets (wohl Posse, Siegel 1 Tf. 51,3), nicht zum Verschluß.

RB 7 S. 257. — Böhmer, RI S. 126 Nr. 2013. — Moser, Kanzleipersonal S. 133 (Schr. K 26). — Battenberg, Zeit S. 208 Nr. 343.

Anmerkungen

  1. 11335 Juli 26, Rudolf von Berg, Vogt von Höchstädt, teilt auf Befehl Ks. Ludwigs in der Streitsache zwischen Konrad dem Langen von Donauwörth, Bürger zu Augsburg, und der Bauernschaft zu Blindheim wegen der Schäden an dem Schwaighof zu Rengerswerd und der Behauptung, Konrad dürfe dort keinen Schwaighof haben, folgende Kundschaft mit: 15 Leute aus Höchstädt, Lutzingen, Sonderheim, Gremheim und Blindheim bei Sonderheim haben einstimmig vor ihm und hinzugezogenen Kundschaftern beeidet, daß der Schwaighof des Konrad zu Recht bestehe und die Bauernschaft nur zur Ausbesserung der Brücke aus dem dort gelegenen bruggwerde Holz nehmen dürfe (Hipper, St. Ulrich S. 76 Nr. 169).
  2. 2Vgl. Nr. 211.
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 246, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1339-08-14_1_0_7_5_0_246_246
(Abgerufen am 16.07.2018).