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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Ks. Ludwig (1) gibt zu seinem und seiner Vorfahren Seelenheil den Bedürftigen des Hospitals zu Kaufbeuren als Seelgerät 30 Mark Silber, für die er ihnen die Abgaben, die die Bäcker seinen Amtleuten und Pflegern in der Stadt zu geben haben, nämlich jeder wöchentlich Brot im Wert von 1 Heller, sowie die bisher üblichen Brotabgaben der in die Stadt zum Verkauf kommenden Bäcker verpfändet, (2) überträgt ihnen das Seelgerät bis zur Wiederauslösung durch ihn oder seine Nachfolger im Reich für 30 Mark Silber und (3) untersagt, sie darin zu beeinträchtigen.

Originaldatierung:
Gebn. [...] ze Auspurg an suntag nach sant Thomas tag 1336, r.a. 23, i.a. 91.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im StadtA Kaufbeuren S 43; Kaisersiegel mit Rücksiegel (Posse, Siegel 1 Tf. 51,1/2) — stark beschädigt — an rot-grünen Seidenschnüren. — Hörmannsches Kopialbuch 18. Jh. ebd., B 20 S. 61.

Steichele-Schröder, Bistum Augsburg S. 301 Anm. 161. — Dertsch, Kaufbeuren S. 49 Nr. 136. — Moser, Kanzleipersonal S. 110 (Schr. K 25).

Anmerkungen

  1. 1Die Nekrolognotiz: Nota, quod dominus Volkmarus de Swarczenbur [g ] auxilio domini inperatoris Ludwici ordinavit, quod panes, qui vulgo dicuntur zolbrot, dari debent pro infirmis hospitalis singulis ebdomadis et in anniversario dicti Volkmari (Nekrolog des Hospitals von Kaufbeuren Perg. 15. Jh. im StadtA Kaufbeuren, Bs 3 fol. 15r) dürfte sich auf diese Urkunde beziehen. Vgl. Baumann, Totenbücher S. 427.
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 216, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1336-12-22_1_0_7_5_0_216_216
(Abgerufen am 18.02.2018).