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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Ks. Ludwig gebietet dem Rat und der Bürgergemeinde zu Augsburg, Graf Berthold [VI.] von Graisbach und Marstetten, genannt von Neuffen, 800 Pfund Augsburger Pfennige von ihrer jährlichen gewöhnlichen Steuer für ihn und das Reich, die wir im hintz in verschaffet haben, auszuzahlen, wobei sie ihm die ersten 400 Pfund am Martinstag nächsten Jahres1, die zweiten 400 Pfund am darauffolgenden Martinstag2 geben sollen, und sagt sie von der Steuer für 2 Jahre nach dem Martinstag nächsten Jahres3 los.

Originaldatierung:
Gegeben [...] ze Auspurch dez afftermae ntags vor dem Palmen tag 1336, r.a. 22, i.a. 94.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im StadtA Augsburg, allgemeine Urkundenreihe sub dato; 1. Kaisersekret (Posse, Siegel 1 Tf. 51,3) an Pressel (A). — Herwartsches Kopialbuch 18. Jh. ebd., 2 fol. 110v. — Herwartsches Kopialbuch 18. Jh. in der StStadtB Augsburg, Cod. Aug. 2o S 16 sub dato. — Herwartsches Kopialbuch 18. Jh. ebd., Cod. Aug. 2o 223 sub dato.

Herberger, Ludwig S. 63 Nr. 37 (aus A, zu März 20). — Meyer, UB Augsburg 1 S. 312 Nr. 338 (aus A, zu März 20).

Böhmer, RI S. 108 Nr. 1734. — Moser, Kanzleipersonal S. 64 (Schr. K 13).

Anmerkungen

  1. 11337 November 11.
  2. 21338 November 11.
  3. 31337 November 11—1339 November 11. — Vgl. Nr. 189, wonach Augsburg durch Vorauszahlungen Steuerfreiheit bis 1337 November 11 hatte.
  4. 4Zur Urkunde Knöpfler, Reichsstädtesteuer S. 27. — Vgl. Nr. 213, 214.
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 209, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1336-03-19_1_0_7_5_0_209_209
(Abgerufen am 25.09.2018).