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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Ks. Ludwig nimmt bei seinem heimliche [n ] Graf Berthold [VI.] von Graisbach und Marstetten, genannt von Neuffen, zu den geschuldeten 400 Mark Silber Konstanzer Gewichts auf die ihm verpfändete Vogtei [des Benediktinerklosters] Ottobeuren, die er ihm in Augsburg nachgewiesen hat, da er auch vnser brief vber hat1, weitere 200 Mark auf, so daß Berthold und seine Erben die Vogtei mit allem Zubehör solange nutzen und innehaben sollen, bis er oder seine Nachfolger im Reich sie von ihm oder seinen Nachkommen für die Summe von 600 Mark auslösen, und gebietet seinen und des Reiches jetzigen und künftigen Amtleuten, Landvögten und Vögten, die Empfänger darin nicht zu beeinträchtigen.

Originaldatierung:
Geben [...] ze Auspurch an donerstag vor sant Jacobs tag 1335, r.a. 21, i.a. 82.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im StA Augsburg, MüB HU Augsburg 256 (= KLS 591); Kaisersiegel mit Rücksiegel (Posse, Siegel 1 Tf 51,1/2) — stark beschädigt — an Pressel. — 3 Abschriften Pap. dt. 17. Jh. ebd., KU Ottobeuren 37/3.

MB 33,2 S. 54 Nr. 53.

RB 7 S. 121. — Böhmer, RI S. 105 Nr. 1689. — Vock, Urkunden Augsburg S. 141 Nr. 285. — Bansa, Studien S. 190 (Schr. H 43). — Hoffmann, UB Ottobeuren S. 34 Nr. 71.

Anmerkungen

  1. 1Nr. 153.
  2. 2Vgl. Nr. 204.
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 201, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1335-07-20_1_0_7_5_0_201_201
(Abgerufen am 21.02.2018).