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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Ks. Ludwig (1) belehnt für sich und seine Nachfolger im Reich den festen Mann Johannes von Ramschwag1 und seine jetzigen und künftigen Kinder, es sin knecht oder diern, man oder wib, mit dem von ihm aufgegebenen Eigentum an der Burg [Groß]kemnat mit Leuten, Gütern, Ehren, Rechten und Zubehör, (2) erlaubt ihm, alles zu verkaufen oder zu verpfänden, (3) stellt fest, daß der von Johannes dem Benediktinerkloster Irsee zu Eigen übertragene Kirchensatz zu Mauerstetten davon ausgenommen ist, (4) verspricht für sich und seine Nachfolger im Reich, in dem Fall, daß Johannes ohne Erben stirbt, Burg und Lehen dessen Schwester Guta und ihren Erben, es sey mann oder frawen, knecht oder dieren, weiterzuverleihen mit allen zugehörigen Rechten, und (5) bestimmt ihr dafür die festen Männer Heinrich von Rettenberg und Ulrich von [Alt]ems.

Originaldatierung:
Geben [...] vor Merspurg an sant Laurentii tag 1334, r.a. 20, i.a. 7.

Überlieferung/Literatur

Abschrift Pap. dt. 17. Jh. im StA Augsburg, MüB KU Fürststift Kempten 44 (= KLS 572).

Anmerkungen

  1. 1Zu Johannes vgl. Steichele-Schröder, Bistum Augsburg S. 196.
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 187, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1334-08-10_1_0_7_5_0_187_187
(Abgerufen am 21.02.2018).