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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Ks. Ludwig teilt Räten und Bürgern zu Gengenbach, Offenburg und Zell und den Landleuten in der Landvogtei der Ortenau, edlen vnd vnedlen, mit, daß er sie den Grafen Ludwig [VIII.] und Friedrich [II.] von Oettingen und ihren Erben für eine alte Schuld von 900 Mark Silber und eine neue Schuld von 3800 Pfund Haller verpfändet hat, und gebietet ihnen, den Grafen in allem gehorsam zu sein und ihnen zu dienen nach der brieff sage, die wir in dann vber geben habend2.

Originaldatierung:
Gebn. [...] zu Rawenspurg an dem dinstag in der Osterwochen, r.a. 18, i.a. 53.

Überlieferung/Literatur

2 Abschriften Pap. dt. 16. Jh. im Fürstlich Oettingen-Wallersteinschen Archiv Harburg, Kopiensammlung sub dato (B).

Lang, Oettingen S. 526 Nr. 2 (aus B).

Böhmer, RI S. 91 Nr. 1470 (zu Juni 9). — Dertsch-Wulz, Urkunden Oettingen S. 138 Nr. 371.

Anmerkungen

  1. 1Die Ortsangabe paßt nicht ins Itinerar. Ludwig urkundet April 3—29 in München. Böhmer's Lösung zu Juni 9, RI S. 91 Nr. 1470, mit Verweis auf den Druck, „wo ich dienstag in der pfingstwoche lese, statt in der osterwoche“, ist zwar itinerargemäß — Ludwig urkundet Mai 15—Juni 10 in Ravensburg — aber gegen den Wortlaut der Überlieferung. Die Urkunde dürfte in Ravensburg rückdatiert sein.
  2. 2Spätere Urkunden sind nicht bekannt.
  3. 3Vgl. den Willebrief König Johanns von Böhmen von 1332 August 20 (Dertsch-Wulz, Urkunden Oettingen S. 140 Nr. 375).
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 157, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1332-04-21_1_0_7_5_0_157_157
(Abgerufen am 18.06.2018).