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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Ks. Ludwig (1) gebietet seinem Hauptmann in Oberbayern Graf Berthold [VI.] von Graisbach und Marstetten, genannt von Neuffen, seinem Landvogt zu Augsburg, dem festen Mann Peter von Hohenegg, und seinem Viztum Heinrich von Gumppenberg, die Chorherren und das [Dom]kapitel zu Augsburg auf den Gütern, die Marschall Wilhelm von Biberbach unrechtmäßig innehatte und die er ihnen in einem Vergleich mit Wilhelm wieder verschafft hat1, und auch auf anderen umstrittenen Gütern zu schützen, (2) befiehlt, ihnen für den Fall, daß Wilhelm den Vergleich übertritt, in allem Notwendigen zu helfen und eine Verletzung der Abmachung nicht zuzulassen, und (3) bestimmt, wenn einer oder zwei der Adressaten wegen anderer Angelegenheiten seinetwegen verhindert sind, daß sie sobald wie möglich danach ihre Hilfe gewähren.

Originaldatierung:
Geben [...] ze Munchen an der mitwochen vor sand Marteins tag r.a. 17, i.a. 4, 13312.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im StA Augsburg, MüB Domkapitel Augsburg U 223 (= KLS 495); 1. Kaisersekret (Posse, Siegel 1 Tf. 51,3) in Schüssel an Pressel (A).

MB 33,2 S. 9 Nr. 8. — MGH Const 6,2 S. 106 Nr. 174 (aus A).

RB 6 S. 389. — Böhmer, RI S. 85 Nr. 1375. — Moser, Kanzleipersonal S. 40 (Schr. K 5). — Sprinkart, Kanzlei S. 586 Nr. 1848.

Anmerkungen

  1. 1Nr. 147.
  2. 2Inkarnationsjahre in Latein. — Vgl. Nr. 152.
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 148, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1331-11-06_2_0_7_5_0_148_148
(Abgerufen am 21.06.2018).