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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Ks. Ludwig gibt dem festen Ritter Friedrich von dem Riede für vergangene und zukünftige Dienste für ihn und das Reich 100 Mark Silber Augsburger Gewichts auf den Zoll von Memmingen, den er bisher innehatte, und setzt fest, daß Friedrich und seine Erben ihn mit allen dazugehörenden Rechten und Nutzen solange besitzen sollen, bis er oder seine Nachfolger im Reich den Zoll um die genannten 100 Mark wieder einlösen.

Originaldatierung:
Gebn. [...] zv Tyberpurch an dem nehsten eritage nach dem Sue nwentage 1328, r.a. 14, i.a. 11.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im StA Augsburg, MüB Rst. Memmingen U 10 (= KLS 362); Kaisersiegel mit Rücksiegel (Posse, Siegel 1 Tf. 51,1/2) an rot-grünen Seidenfäden (A). — Kopialbuch 16. Jh. ebd., Rst. Memmingen L 4 fol. 15r-v. — Abschrift 18. Jh. im StadtA Memmingen, A 258/1.

MGH Const 6,1 S. 385 Nr. 468 (aus A).

Bansa, Studien S. 184 (Schr. H 36).

Anmerkungen

  1. 1Vgl. die Urkunde Herzog Albrechts II. von Österreich von 1340 Januar 20 (RB 7 S. 270), in der er Heinrich von Eisenburg für Dienste für ihn und seine verstorbenen Brüder den von ihm zu Lehen gehenden Zoll zu Memmingen, den zuvor Berthold und Heinrich die Kemptener innehatten, verleiht; die vergebenen Zollrechte müssen aber mit denen von Ks. Ludwig verpfändeten nicht identisch sein.
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 86, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1328-06-28_1_0_7_5_0_86_86
(Abgerufen am 20.02.2018).