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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Kg. Ludwig erlaubt Rat und Bürgerschaft zu Nördlingen wegen der Gefahr, über die umliegenden Vorstädte leicht erobert werden zu können, nach dem Vorbild seiner Bürger zu Nürnberg und Rothenburg von kommenden Pfingsten an über 8 Jahre1 ein Ungeld zu erheben, dessen Ertrag jährlich zur Befestigung der Vorstädte mit Gräben, Mauern und anderen Bauten und zur Anbindung an die Stadt verwendet werden soll, und droht bei anderweitiger Verwendung des Ungelds mit dem Widerruf seiner Erlaubnis.

Originaldatierung:
Geben [...] ze Cvme des naehsten svnntags nach sant Walpurgen tach 1327, r.a. 132.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im StadtA Nördlingen, Reg. 116, U 2947; Königssiegel (Posse, Siegel 1 Tf. 50,5) — stark beschädigt — an grünen Seidenfäden (A). — Fragment des großen Freiheitsbuches der Stadt Nördlingen 15. Jh. ebd., Bestand Ordnungen und Rechte fol. 25v —26v — Kopialbuch 16. Jh. im StA Augsburg, MüB Rst. Nördlingen L 1 fol. 25r —26r.

Winkelmann, Acta S. 307 Nr. 492 (aus A). — MGH Const 6,1 S. 209 Nr. 295 (aus A).

Böhmer, RI S. 276 Nr. 2700. — Puchner-Wulz, Urkunden Nördlingen S. 36 Nr. 116. — Bansa, Studien S. 115 (Schr. H 11).

Anmerkungen

  1. 11327 Mai 31—1335 Juni 4.
  2. 2Zur Urkunde vgl. Wagner, Ungeld, S. 81.
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 80, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1327-05-03_1_0_7_5_0_80_80
(Abgerufen am 20.06.2018).