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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Kg. Ludwig erlaubt Eberhard dem Pflugdorfer für geleistete Dienste, die Vogtei zu Inningen, die er von ihm und dem Reich als Pfand innehat, zu den Bedingungen, als die briefe sagent, die er von vns darvber hat2, weiterzuverpfänden, und verspricht, die Pfandschaft gegenüber jedermann, dem er sie überträgt, einzuhalten.

Originaldatierung:
Geben [...] zvo Munchen an der mitwochen vor sand Georii tag 1326, r.a. 123.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im StA Augsburg, MüB HU Augsburg 216 (= KLS 314); Königssekret (Posse, Siegel 1 Tf. 50,6) in Schüssel an Pressel. — Beglaubigte Abschrift von 1786 im Kopialbuch ebd., Hochstift Augsburg L 476 fol. 4r-v.

MB 33,1 S. 493 Nr. 387.

RB 6 S. 194. — Böhmer, RI S. 51 Nr. 864. — Erben, Berthold S. 154 Nr. 774 (zu April 23). — Vock, Urkunden Augsburg S. 124 Nr. 242. — Bansa, Studien S. 158 (Schr. H 18).

Anmerkungen

  1. 1Abweichend vom Kanzleigebrauch mit dem Georgstag nach bayerischem Usus auf April 24 liegt hier der üblichere Gebrauch mit April 23 vor, da sonst das Itinerar unstimmig wäre; nach bayerischem Usus käme man auf April 23, Ludwig urkundet aber zuletzt April 8 in München, April 21 schon in Nürnberg. Bansa, Studien S. 49f. + Anm. 71.
  2. 2Nr. 76.
  3. 3Zur Urkunde Jahn, Augsburg S. 54.
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 77, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1326-04-16_2_0_7_5_0_77_77
(Abgerufen am 21.02.2018).