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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 5

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Kg. Ludwig teilt seinem Fürsten Bischof Friedrich [I.] von Augsburg mit, daß nach seiner Abreise aus [Donau]wörth der Widerstand seiner Landvögte [von Oberschwaben], der Grafen Johannes und Ulrich von Helfenstein, gegen die Investitur seines Kapellans Friedrich, genannt Glait, auf die Pfarrei zu Blindheim, für die er vom Abt des [Zisterzienserklosters] Kaisheim präsentiert worden ist und dem das Recht dazu aus seiner Schenkung zusteht1, aufgegeben worden ist, und bittet den Bischof, den genannten Kapellan unverzüglich zu investieren.

Originaldatierung:
Dat. in Werdea III id. Octobris, r.a. 92.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. lat. im StA Augsburg, MüB KU Kaisheim 2746 (früher 474/1; = KLS 275); rückwärtig aufgedrücktes Königssekret (Posse, Siegel 1 Tf. 50,6), nicht zum Verschluß (A).

Sybel-Sickel, Kaiserurkunden 9 S. 330 Tf. 23a (aus A). — Const. 5 S. 629 Nr. 805 (aus A).

RB 6 S. 112. — Böhmer, RI S. 37 Nr. 642. — Schaidler, Kaisersheim S. 61. — Erben, Berthold S. 129 Nr. 356. — Bansa, Studien S. 168 (Schr. H. 24). — Sprinkart, Kanzlei S. 578 Nr. 1759.

Anmerkungen

  1. 1Nr. 23.
  2. 2Zur Urkunde Zoepfl, Augsburg S. 256f. — Vgl. die bischöfliche Investitururkunde vom selben Tag (Orig. Perg. lat. im StA Augsburg, MüB KU Kaisheim 474).
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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 5 n. 55, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1323-10-13_1_0_7_5_0_55_55
(Abgerufen am 18.09.2018).