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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 4

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Ks. Ludwig urkundet für den Gensefuß1 über das Fährrechtslehen [über die 111] bei Grafenstaden.

Überlieferung/Literatur

Orig. und Kopien noch nicht aufgetaucht, ergibt sich aus: Item Keiser Ludwigs brief, als er den Gensfuß siner eyde vmb das lehen des fares zu Gravenstaden ledig gesagt hat. — Item Keiser Ludewigs brieff, als er den Gensfuoß siner eide vmb das lehen des fares zu Grafenstaden ledig geseit hat (Urkundenregister um 1418 (2 Einzelblätter) in den Archives Municipales de Strasbourg, Série VI Nr. 206/1).

Kommentar

Zu dem Streit über die Illfähre bei Grafenstaden, die nach Ansicht der Stadt Straßburg zur Allmende des dortigen Dorfes gehörte, nach der der Fährrechtsinhaber jedoch ein Reichslehen war, vgl. die einschlägigen Urkunden bei Wiegand-Schulte, UB Straßburg 5 Nr. 546, 548, 805—806, 861—862, 865, 867, 872—874, 892, 899, 1029, 1095, 1097, 1310—1311 und 1332. — Zur Beilegung des Streits um 1420 vgl. Wunder, Landgebiet S. 90.

Anmerkungen

  1. 1Wohl identisch mit dem zu 1334 November 17 belegten Ritter Erbe Gensefuß von Hangenbieten (Wiegand-Schulte, UB Straßburg 5 S. 47 Nr. 35).

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 4 n. 217, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1347-10-11_1_0_7_4_0_217_217
(Abgerufen am 13.08.2020).