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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 3

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Ks. Ludwig überträgt dem Benediktinerkloster Ettal einen Wildbann.

Überlieferung/Literatur

Orig. und Kopien bisher nicht aufgetaucht, ergibt sich aus: Daz sint die march dez wirdigen gotzhauß [...] Etal dez wildpans, daz im kaiser Ludwig sae lig gegeben [...] hat und als die in dem alten lant- und gerichtpue ch, das er in das Ammergae w gegeben [...] hat, geschriben gewesen sint [...]: zu dem ersten vom Giessenbach2 zum Ramenstein, von dort über die Torsäule bis zum Plansee, dann über den Schae uhenperg3, [...] den Amlue tzelpue chl in die Schwartzeneck, von dort in die Illach, dann über Wildsteig in den turen gen Peiting, von dort in die kirchen daselbs, dann in die Kwe saich, [...] in den Schawrsgraben, [...] in die Schwattelnpruck, [...] in die Stainlae n, von dort nach Eschenlohe in den turen und wieder in den Giessenbach (Abschrift aus dem Kloster Ettal Perg. von 1453 in der StB München, Cgm 35 fol. 52v. — Bock, Ettal S. 84)4.

Anmerkungen

  1. 1Der Terminus post quem ergibt sich aus der Gründung des Klosters Ettal.
  2. 2Zu dieser Lokalisierung und den folgenden Albrecht S. 36.
  3. 3Wohl Scheinberg nördlich des Plansees.
  4. 4Die Markenbeschreibung fast wortgleich in einem Ettaler Urbar (Perg. 14. Jh. im HStA München, KL Ettal 31 fol. 18r), aber ohne Hinweis auf die Urheberschaft Ludwigs.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 3 n. 647(?), in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1347-10-11_6_0_7_3_0_647_647
(Abgerufen am 09.08.2020).