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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 3

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Kg. Ludwig (1) teilt zu seinem und seiner Vorfahren Seelenheil allen seinen jetzigen und künftigen Edelleuten, Dienstmannen, Dienern, Viztumen, Richtern, Schergen, Zöllnern und Amtleuten mit, daß er dem [Katharinen]spital zu Regensburg das Recht übertragen hat, alle Gülten und Schenkungen in seinem Herrschaftsgebiet zu Wasser und zu Lande zoll- und abgabenfrei zu führen, (2) untersagt ihnen, die Empfänger und ihre Leute bei Getreidefuhren weder mit Zoll noch Geleit und anderen Abgaben zu belasten, (3) gebietet ihnen, sie gegen Belastungen durch andere zu schützen, und (4) setzt fest, daß die Leute des Spitals bezeugen sollen, daß das Getreide Eigentum des Spitals sei.

Originaldatierung:
Geben zv Amberg an dem phintztag vor sant Thomas dez aposteln tag 1315, r.a. 21.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im HStA München, RU Regensburg 216 (= KLS 84); Königssekret (Posse 1 Tf. 50,6) an Pressel2. — Vidimus des Regensburger Dekans Arnold von Weidenberg, beglaubigt vom öffentlichen Notar Konrad Pue nharter von 1396 Januar 21 ebd., KU Regensburg-St. Katharina 35.

RB 5 S. 322. — Böhmer, RI S. 11 Nr. 173. — Bansa, Studien S. 120 (Schr. H 1).

Anmerkungen

  1. 1Ob das Spital zu dieser Zeit noch dem Chorherrenorden der Heilig-Geist-Brüder angehörte, ist zweifelhaft; Backmund, Chorherrenorden S. 225.
  2. 2Die Urkunde muß durch Rechtsnutzung seitens des Spitals ins reichsstädtische Archiv gekommen sein.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 3 n. 29, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1315-12-18_1_0_7_3_0_29_29
(Abgerufen am 03.04.2020).