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[RI VII] Ludwig der Bayer (1314-1347) - [RI VII] H. 1

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Ks. Ludwig verbietet jede Ansprache oder Forderung an alle, die zu Mergentheim gesezzen sind und die man schuldigt an der missetat, sich an seinen Kammerknechten, den Juden, vergriffen zu haben, da er sich selbst dies zu richten vorbehalten habe.

Originaldatierung:
ze Nurenberg, an montag vor Aller hailigen tag 1336 r.a. 22 i.a. 9.

Überlieferung/Literatur

Orig. Perg. dt. im HStA Stuttgart, H 51 Urk. 390; 1. Kaisersekret — beschädigt — (Posse 1, Tf. 51,3) aus rotem Wachs in Wachsschale an Pressel. — Kopialbuch 15. Jh. ebenda, H 14 Bd. 183 fol. 39r. — Urkundensammlung von 1784 im StA Ludwigsburg, JL 425 Bd. 2 Nr. 18. — Abschrift 19. Jh. im Stadtarchiv Bad Mergentheim, Urk. sub dato.

Böhmer S. 112 Nr. 1799. — Wiener, Juden S. 40 Nr. 109. — Battenberg, Reg. Hofgericht S. 170 Nr. 279.

Kommentar

Zur Judenverfolgung Ende Juli 1336 in Franken unter der Führung des Ritters Arnold von Uissigheim, der am 14. November 1336 in Kitzingen hingerichtet wurde, vgl. Arnold, Armledererhebung S. 46 ff.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI VII] H. 1 n. 265, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1336-10-28_1_0_7_1_0_265_265
(Abgerufen am 06.04.2020).