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RI VI Rudolf I. - Heinrich VII. (1273-1313) - RI VI,4,2

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Im Namen König Heinrichs hat Ritter Johann von Plettenberg, Marschall des Kölner Erzbischofs, den Ratsherren von Lübeck das königliche Beglaubigungsschreiben (serenissimi domini mei Hinrici Rom. regis litteras credencie) vorgelegt und unter anderem mitgeteilt, sie sollten die am kürzlich vergangenen Pfingstfest fälligen 750 Mark Lübecker Münze – die Mark zu 16 Schilling gerechnet –, die sie dem Reich jährlich an Pfingsten zu zahlen haben, nun ohne Verzug erlegen. Er bestätigt ihnen die Zahlung mit der vorliegenden Urkunde und verspricht, darauf hinzuwirken, daß der König den Ratsherren eine Quittung über die Summe übersendet (ordinabo, quod ipse dominus rex litteras quitacionis de hac pecunia dictis consulibus destinabit). – Notum sit omnibus, ad quos presens scriptum pervenit.

Originaldatierung:
Dat. Lubeke, [...] in crastino festi sancti Michaelis

Überlieferung/Literatur

*Original (Pergament, am Rand beschädigtes Siegel des Ausstellers an Pergamentstreifen) Lübeck, StadtA, Reichssteuer 21.

Druck: -.

Regest: -.

Kommentar

Unter dem 4. September 1309 hatte König Heinrich in einem Schreiben an Rat und Bürger Lübecks Westfalens Marschall Johann von Plettenberg als seinen Gesandten beglaubigt und gegenüber dessen namens des Königs ergehenden Anordnungen die Lübecker zum Gehorsam aufgefordert; oben Regest Nr. 279.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI VI,4,2 n. 314, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e346bed7-e3a6-47d0-8c21-cbfb5edb0389
(Abgerufen am 15.10.2019).