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RI VI Rudolf I. - Heinrich VII. (1273-1313) - RI VI,2

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gewährt dem dekan und dem kapitel der kirche des hl. Martin von Worms dafür, daß dieselben seiner wegen eines in ihrer pfarre gelegenen hofes, den der jude Anselm von Oppenheim käuflich erworben hat, vorgebrachten bitte bereitwillig entsprochen haben, die begünstigung, daß künftighin in der pfarre St. Martin kein jude mehr einen hof oder ein haus erwerben dürfe. [Dat. in F., V kal. aug., ind. 7, 1294, r. 3].

Überlieferung/Literatur

Or. (geschr. von K 1; siegelfrgt. an perg.-str.) im staatsarch. Darmstadt (A). – Böhmer Acta sel. 381 n. 513 (aus A). Boos UB. d. Stadt Worms 1, 304 n. 460 (aus A).

Kommentar

Dieselbe gnade erteilt bischof Emicho von Worms dem Martinsstift am 5. aug. in einer größtenteils wörtlich gleichlautenden urkunde (or. im staatsarch. Darmstadt. Arnold Z. Gesch. d. Eigentums i. d. deutsch. Städten 379. Boos UB. 1, 305 n. 461), aus der wir nur noch erfahren, daß sich der hof, den Anselm kaufte, früher im besitze des dekans Wilhelm von St. Martin befand.

Nachträge

Nachträge (1)

Nachtrag von Eberhard Holtz, eingereicht am 07.10.2015.

Reg.: Quellen Juden Darmstadt n. 14

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Empfohlene Zitierweise

RI VI,2 n. 416, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1294-07-28_2_0_6_2_0_424_416
(Abgerufen am 15.07.2024).