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RI VI Rudolf I. - Heinrich VII. (1273-1313) - RI VI,2

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erklärt, daß an diesem tage vor ihm im gerichte auf eine von dem grafen Eberhard von Landau gegen den grafen Albrecht von Löwenstein erhobene klage hin folgender rechtsspruch (dictante nobilium virorum omnium sententia) ergangen sei: die streitobjekte, nämlich die burgen Löwenstein (o.-a. Weinsberg) und Wolfselden (o.-a. Marbach) nebst der grafschaft Löwenstein, gehören dem grafen Albrecht von Löwenstein, nicht aber dem grafen Eberhard von Landau und dessen ehelicher frau Richenza, denn graf Albrecht hat durch (kur)fürstliche willebriefe (s. RI. VI 1 n. 1373) nachzuweisen vermocht, daß er mit burgen und grafschaft von könig Rudolf belehnt worden ist. [Datierung am beginn (1294, quarta feria post festum b. Iacobi, ap. Francofurth) und am schluß (Dat. F., V kal. aug., ind. 7, 1294, r. 3)].

Überlieferung/Literatur

Acta Theod.-Palat. 1, 356 n. 5 = Wirtemberg. UB. 10, 258 n. 4546.

Kommentar

Die willebriefe zu der belehnung durch Rudolf sind 1282 sept. 22 und 1283 märz 15 ausgestellt worden (vgl. auch RI. VI 1 n. 1712; dazu n. 1785), eine belehnungsurkunde Rudolfs ist erst von 1287 nov. 11 (RI. VI 1 n. 2129) bekannt. Richenza von Löwenstein war die witwe Bertholds von Neiffen (vgl. die urk. von 1292 sept. 11: Wirt. UB. 10, 68 [n. 4282] z. 2/3).

Nachträge

Nachträge (1)

Nachtrag von Eberhard Holtz, eingereicht am 07.10.2015.

Kopie: LHA Magdeburg, Stolberg, I n. 1

Reg.: Fritz, Geschichte Löwenstein S. 254 n. 70; Battenberg, Stolberger Urkunden n. 13

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Empfohlene Zitierweise

RI VI,2 n. 415, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1294-07-28_1_0_6_2_0_423_415
(Abgerufen am 15.07.2024).