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RI VI Rudolf I. - Heinrich VII. (1273-1313) - RI VI,2

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erteilt dem Vorsteher, den schöffen, den geschworenen und der gemeinde von Valenciennes, darunter vor allem 110 mit namen angeführten personen den gemessenen befehl, sich vier wochen nach dem kommenden 7. iuli (a crastino octavarum apostolorum Petri et Pauli nunc venturo ad quatuor ebdomadas subsequentes, also am 4. august) persönlich vor ihm, wo immer er auch sein möge, einzufinden, um sich wegen der unrechtmäßigen handlungen und der ausschreitungen zu verantworten, die sie gegen ihn und das reich sowie gegen ihren herrn, den grafen Johann von Hennegau, zu begehen gewagt hätten. [Dat. ap. B. iuxta Aqu., VI non. iul., ind. 5, r. 1].

Überlieferung/Literatur

Kop., inseriert in dem berichte der beauftragten des königs von 1292 juli 20 (RI. VI 2 n. 53) im dep.-arch. Lille (B). – Martène et Durand Thesaurus anecd. 1, 1245 („ex Hasnoniensi cartario dominorum de Avesnis”). Saint-Génois Monum. anciens 1, 807 [n. 7] (reg., aus B). Wauters Table chron. 6, 380 [n. 1] (reg.).

Kommentar

Die ladungsfrist wurde nur insoferne eingehalten, als am 7. august eine beglaubigte abschrift des urteils k. Rudolfs gegeben wurde (RI. VI 2 n. 61); vgl. insbesondere Studien (VI) 50 f. Die liste der vorgeladenen, die offenbar auf einen vom grafen von Hennegau eingereichten entwurf zurückgeht (vgl. m. Neuen Beiträge 51 z. 34 ff.), ist auch vom sprachlichen gesichtspunkt aus bemerkenswert.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI VI,2 n. 37, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1292-07-02_1_0_6_2_0_38_37
(Abgerufen am 03.04.2020).