Regestendatenbank - 184.913 Regesten im Volltext

RI VI Rudolf I. - Heinrich VII. (1273-1313) - RI VI,2

Sie sehen den Datensatz 14 von insgesamt 1075.

Belehnung des landgrafen Heinrich von Hessen, die der beurkundung von mai 11 (RI. VI 2 n. 15) zu grunde liegt. Grotefend Reg. d. Landgr. v. Hessen 114 n. 310. Huyskens Klöster a. d. Werra 17 n. 24 amn. 2. Die willebriefe zu der belehnung (vgl. VI 2 n. 15) sind vom 10. mai datiert und in ihnen ist ausdrücklich die rede von einer infeodacio per d. Adolfum regem Romanorum anno 1292 sexto idus maii ind. 5 facta. Daher auch Gerstenberg Hess. Landeschron. ed. Diemar 229/30: duss geschach zu Franckenford in dem vorgen, jare uff den 10. tag des meymonts. Doch kommt nicht bloß die belehnungshandlung (vgl. Breßlau UL.2 II 1, 66) in betracht, aus dem wortlaut der willebriefe (prout in litteris d. regis super hoc confectis plenius continetur) muß vielmehr gefolgert werden, daß auch der beurkundungsauftrag schon am 10. mai stattgefunden hat. Die datierung der königsurk. „Datum et actum ap. F., V idus maii” kann sich daher nur auf den zeitpunkt der übergabe beziehen. Da es sich um eine bedeutungsvolle angelegenheit handelte, ist es von vornherein verständlich, daß an stelle gewöhnlicher aushändigung (vgl. Bresslau2 II 1, 192) eine feierlichere übergabe platzgriff. Beziehung der datierung auf die übergabe ist auch sonst belegt, vgl. Ficker Beitr. z. UL. 2, 346/7; 518 (§ 406). Die urk. RI. VI 2 n. 15 bietet aber ein besonders deutliches beispiel eines solchen brauches.

Kommentar

Siehe meine Studien (III) 34 amn. 19.

Nachträge

Nachtrag einreichen
Einreichen
Empfohlene Zitierweise

RI VI,2 n. 13, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1292-05-10_2_0_6_2_0_13_13
(Abgerufen am 18.09.2019).