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RI VI Rudolf I. - Heinrich VII. (1273-1313) - RI VI,1

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Todestag. Bis zum letzten augenblick blieb Rudolf der sinne und der sprache mächtig. Gegen abend starb er. Sein leichnam wurde am folgenden tage beigesetzt im münster unserer lieben frau, wo er sich den platz selbst gewählt hatte neben Philipp dem letzten könige, der als solcher in deutscher erde begraben worden war. Sein grabstein enthielt eines der frühesten portraits welches man in Deutschland kennt (vgl. Ottokar 508 f.) und die umschrift: Rudolfus de Habesburc Romanorum rex, anno regni sui xviii. obiit anno domini mccxci. mense iulio in die divisionis apostolorum; er hat die verwüstungen welche den Speirer dom durch die Franzosen trafen überdauert, wurde aber mehrfach beschädigt und aus dem dome entfernt, fand jedoch endlich nach mancherlei schicksalen seinen ruheplatz wieder im dome; jetzt liegt er, vom bildhauer Gottfried Renn restaurirt, auf einem steinernen sockel in der mittleren bogennische der westlichen stirnwand der crypta; eine abbildung bei Lichnowsky 1. bd. nach dem gemälde der Amraser sammlung. Vgl. den aufsatz von Sacken in der Habsburger Festschrift 1882 und oben s. 11. ‒ Rudolfs tod erzählen und beklagen Ellenhard 134, Ottokar 507, Matthias von Neuenburg Böhmer Fontes 4, 167; [den tod erwähnen natürlich fast alle chronisten; der tag ist durch viele zeugnisse festgestellt, vgl. Kopp-Busson Reichsgesch. 2c, 301].

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Empfohlene Zitierweise

RI VI,1 n. 2518b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1291-07-15_1_0_6_1_0_2854_2518b
(Abgerufen am 21.09.2020).