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RI VI Rudolf I. - Heinrich VII. (1273-1313) - RI VI,1

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verspricht den bürgern von Lindau die vogtei über ihre stadt nie vom reiche zu veräussern, [verleiht ihnen ausserdem die freiheit, dass sie in güterrechtlichen (super possessionibus iuri forensi sue civitatis subiacentibus) und in allen civilsachen nur vor dem vogt oder dessen vertreter in palacio der äbtissin et ea presente zu recht zu stehen brauchen und niemand gegen einen bürger die acht aussprechen darf, trifft bestimmungen über die hinterlassenschaft von eigenleuten und vogtleuten, die gleich bürgern in der stadt wohnen, und über die erbfolge nach söhnen mit selbständigem haushalt und erklärt, dass unangefochtener besitz eines ad forum oppidi gehörigen gutes durch jahr und tag das eigenthum über dasselbe sichert. Or. im reichsarch. München]. Lang Reg. Boica 3, 443 reg. = Würdinger in Schriften des Vereins f. Gesch. des Bodensees 2 anh. s. 4 reg. ‒ [Wie schon Gengler Deutsche Stadtrechte 218, 254, 288 und 371 bemerkt hat, stehen die privilegien für Lindau (vorliegendes und n. 337 von 1275 märz 3) in engem sachlichen zusammenhang mit den urkunden für die benachbarten städte Ravensburg von 1276 iuni 15, Memmingen und Kaufbeuern von 1286 ian. 25 und febr. 3 und Buchhorn (Friedrichshafen) von 1299 märz 17; dazu sind auch noch die urkunden für Ueberlingen und Buchhorn von 1275 iuni 30, sowie für Ravensburg und Wangen von 1286 ian. 10 zum vergleich heranzuziehen. Vgl. auch die bemerkungen von Baumann Gesch. des Allgäus 2, 240 ff.].

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Empfohlene Zitierweise

RI VI,1 n. 284, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1274-12-12_1_0_6_1_0_316_284
(Abgerufen am 14.11.2018).