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RI VI Rudolf I. - Heinrich VII. (1273-1313) - RI VI,1

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nimmt die stadt Neuenburg am Rhein, die mit ihrem herrn dem grafen Heinrich von Freiburg (-Badenweiler) in fehde steht, in das eigentum des reiches zurück, gestattet aber dem grafen für die gefangenen nach gutdünken lösegeld zu verlangen und weist den zehnten theil aller städtischen güter dem grafen zu. Mathias v. Neuenburg, Böhmer Fontes 4, 155. Die darstellung Mathias' wird bestätigt durch einen brief der stadt Colmar an Neuenburg vom 21. märz 1274, worin jene mittheilt, dass k. Rudolf auf verwendung Konrad Wernhers von Hatstatt landvogts im Elsass die Neuenburger in seinen schutz genommen habe. Huggle Gesch. v. Neuenburg 84, Mittheil. der bad. histor. Kommission 1886 s. 12 reg. Damit ist auch der terminus ad quem gegeben. Neuenburg, früher reichsunmittelbar, war unter die herrschaft der grafen von Freiburg gekommen, hatte sich 1272 dagegen erhoben und begab sich in den schutz des bischofs von Basel. Rudolf stand als graf auf seite Heinrichs v. Freiburg, jetzt als könig nahm er, wie billig, des reiches interesse wahr. Vgl. über diese kämpfe um Neuenburg Riezler Gesch. d. Hauses Fürstenberg 116 ff., dazu oben s. 17 und Mitth. des Instituts 10, 410.

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Empfohlene Zitierweise

RI VI,1 n. 125, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1274-00-00_1_0_6_1_0_147_125
(Abgerufen am 14.11.2018).