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RI V Jüngere Staufer (1198-1272) - RI V,2,4

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Vertrag des grafen (Otto) von Geldern mit dem herzoge (Heinrich) von Lothringen wegen geraubter brabantischer güter u. a., und vertrag des grafen mit dem bischofe (Dietrich) von Utrecht, in welchem ersterer u. a. verspricht, seinen schwiegersohn Wilhelm (grafen von Holland) von beeinträchtigungen des bischofs abzubringen, und schwört, dass er dem erzbischofe von Cöln, dem bischofe von Utrecht und dem herzoge von Lothringen in dem streite um das reich getreulich beistehen werde, ebenso wie diese ihrerseits ihm, und wie in gleicher weise es auch der graf von Looz beschwört. Z.: Gerard von Volmestene, cölnischer vogt, der graf v. Are, Heinrich v. Kuyc, graf Heinrich v. Kessele u. a. Butkens Trophées 1, nr. 50. Lünig Cod. Germ. 2,1743. Sloet Oorkondenb. 1,401. Höhlbaum Hans. Urkb. 1,28. ‒ Datirt: Acta a. d. i. 1200. Dat. 11. Kal. febr., was nach der in den Niederlanden üblichen rechnung 1201 sein würde. Trotzdem ist an 1200 festzuhalten, weil nach dem berichte des notars Philipp (s. o. nr. 9976) die grafen von Looz und Geldern in der ersten hälfte von 1201 auf die staufische seite getreten waren, und weil 1201 ian. febr. die grafen von Are und Kessele Otto IV auf seinem feldzuge rheinaufwärts begleiteten, s. o. nr. 216.

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Empfohlene Zitierweise

RI V,2,4 n. 10639, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1200-01-22_1_0_5_2_4_19_10639
(Abgerufen am 30.11.2021).