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RI V Jüngere Staufer (1198-1272) - RI V,2,4

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Philipp, könig von Frankreich, bittet (etwa im feb.) den pabst, einedenk der von seinen vorfahren dem päpstlichen stuhl iederzeit bewährten anhänglichkeit, nunmehr auch ihm und seinem reich wohlwollen zuzuwenden. Ad hec cum rex Anglie per fas et nefas pecunia sua mediante nepotem suum ad imperialem apicem conetur intrudere, vos nullatenus intrusionem illam, si placet, debetis admittere, que in opprobrium et detrimentum corone nostre noscitur redundare. Meldet ferner in bezug auf könig Philipp von Deutschland, dass er es bedaure, wenn dessen vater und bruder die römische kirche beleidigt haben, dass iedoch dieser nach seiner versicherung bereit sei, nach seinem (Frankreichs) rath die kirche an besitzungen und geldern zufrieden zu stellen und sich ihr auf ewig zu verbinden. Fügt schliesslich bei, dass er nach des pabstes heissen fünfiährigen waffenstillstand (mit England am 13 ian.) geschlossen habe. Novit sancta ‒ prosecuti. Reg. Imp. 13. Bal. 1,690. Raynald 56. Bouquet 19,369. ‒ :B. zu 1198 mai. Vgl. Forsch. z. deutsch. Gesch. 8,506.:

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Empfohlene Zitierweise

RI V,2,4 n. 10629, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1199-00-00_1_0_5_2_4_8_10629
(Abgerufen am 20.02.2020).