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RI V Jüngere Staufer (1198-1272) - RI V,1,2

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bestätigt als herzog von Schwaben und rector von Burgund der kirche von Weingarten alle rechte, welche derselben sein vater an äckern, wiesen und neubruchzehnten im Altdorfer walde verlieh. Z.: Friedr. v. Baumgarten, C. v. Winterstetten, der probst v. Schussenried, B. v. Winnenden, H. v. Engetsweiler. Huill. 1,722. Wirtemb. Urkb. 3,108 mit genauer beschreibung des siegel ‒ Ohne alle datirung. Wegen der durchgängigen verschiedenheit der zeugen wird die urk. kaum gleichzeitig mit der könig Friedrichs vom 4 ian. ausgestellt sein, wenn auch in veranlassung des damaligen aufenthaltes zu Weingarten und demnach wohl kurz nachher. Die wenig angesehenen zeugen gehören in die gegend, wo Thann und Winterstetten liegen. Es ist danach nicht unwahrscheinlich, dass sich Heinrich zur zeit der ausstellung der urk. nicht am hofe des vaters, sondern in der hut des Conrad von Thann-Winterstetten befand, welcher er etwa achtiährig, also etwa 1219. anvertraut sein soll; vgl. nr. 3835b .

 

Verbesserungen und Zusätze (1983):

Unter Benützung der VU. BF. 805 von einem Unbekannten verfaßt und geschrieben. Or. in Stuttgart, HStA., B 515 Urk. Nr. 3. Beschreibung: Philippi 90. Zum Siegel: Gönner, Das Wappen des Herzogtums Schwaben, in: Zs. für württ. Landesgesch. Schwaben 26 (1967), 44 Nr. 13.

Zeugen:
Friedr. v. Baumgarten, C. v. Winterstetten, der probst v. Schussenried, B. v. Winnenden, H. v. Engetsweiler.
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Empfohlene Zitierweise

RI V,1,2 n. 3849, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1220-00-00_2_0_5_1_2_35_3849
(Abgerufen am 25.09.2018).