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RI V Jüngere Staufer (1198-1272) - RI V,1,1

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bestätigt seiner sehr geliebten stadt Nürnberg aus ganz besonderer gnade und zuneigung, zumal auch sie auf rauhem boden gelegen weder weinbau hat noch schifffahrt, die von seinen vorfahren am reich erhaltenen alten rechte, insbesondere dass ieder bürger keinen andern vogt haben soll als ihn und seine nachfolger am reich, dass welcher bürger eines andern muntmann geworden und der welcher ihn dazu angenommen seine gunst verloren haben und friedelos sein soll, dass keiner einen bürger mit kampf ansprechen soll im ganzen römischen reich, dass ein bürger dem güter oder lehen verpfändet worden, wem solche auch heim- oder anfallen möchten, in deren besitz bleiben soll bis zur auslösung, dass ieder bürger durch das zeugniss seiner mitbürger beweisen kann irgend ein gut zu lehen empfangen zu haben, dass kein herr einen Nürnberger vor ein lehngericht nöthigen könne, dass die von den königen dort ausgeschriebene steuer nach altem brauche von iedem nicht particulatim, sondern in communi zu zahlen sei; dass bei der feier eines königlichen hoftages zu Nürnberg kein burger von seinen sachen einen zoll zahlen soll u. s. w. Z.: Eberh. erzb. v. Salzburg, die bisch. Otto v. Freising, Hartw. v. Eichstädt u. Sifr. v. Augsburg, der probst v. Achen, Ludw. Rheinpfalzgr. u. herz. v. Baiern, Liup. herz. v. Oestr. u. Steier, Bernh. herz. v. Kärnthen, gr. Egno der iüngere v. Urach, Heinr. edler v. Neiffen, gr. Conr. burggr. v. Nürnberg, der markgr. v. Baden, Ans. v. Justingen reichsmarschall, Ph. v. Boland. Ego Chuonradus etc. Tolner Hist. Pal. 68. (Wölkern) Hist. Nor. einl. 9. Schütz Corpus 4,58. Lünig Reichsarchiv 14,85. Mon. Boic. 30a,82. Lochner Nürnb. Jahrb. 1,103. Huill. 1,700. Gengler Stadtrechte 321. Existirt auch trefflich in kupfer gestochen durch Joh. Wilh. Stoer, Nürnberg 1746. ‒ Mit 1219, Rom. 7, Sic. 22, ind. 7. [Wegen des nichtstimmens der zeugen zum tage vgl. zum 2 nov.] Durchaus sehr merkwürdig!

 

Verbesserungen und Zusätze (1983):

Verfaßt und geschrieben von FB. Zinsmaier, Untersuchungen 384 f. Beschäd. Or. in München, HStA., KS. 643. Abb.: Nürnberg. Monographien deutscher Städte. Bd. 23 (1927), 107 (wenig brauchbar) -- G. Pfeiffer, Geschichte Nürnbergs in Bilddokumenten, München 1970. Abb. 13 -- Aus 1200 Jahren S. 94 Nr. 45. Druck: Nürnberger UB 1,111 Nr. 178 und S. 656.

Zeugen:
Eberh. erzb. v. Salzburg, die bisch. Otto v. Freising, Hartw. v. Eichstädt u. Sifr. v. Augsburg, der probst v. Achen, Ludw. Rheinpfalzgr. u. herz. v. Baiern, Liup. herz. v. Oestr. u. Steier, Bernh. herz. v. Kärnthen, gr. Egno der iüngere v. Urach, Heinr. edler v. Neiffen, gr. Conr. burggr. v. Nürnberg, der markgr. v. Baden, Ans. v. Justingen reichsmarschall, Ph. v. Boland.

Nachträge

Nachträge (1)

Nachtrag von Eberhard Holtz, eingereicht am 21.10.2015.

Abbildung im Katalog Bayerische Hauptstaatsarchiv S. 95

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Empfohlene Zitierweise

RI V,1,1 n. 1069, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1219-11-08_1_0_5_1_1_1724_1069
(Abgerufen am 15.11.2018).