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RI V Jüngere Staufer (1198-1272) - RI V,1,1

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bestätigt dem erzbischof Eberhard von Salzburg das demselben erzstift von seinen vorfahren am reiche geschenkte nonnenkloster Chiemsee, gestattet demselben wegen der weiten ausdehnung seines erzstifts und seiner reichsgeschäfte daselbst einen bischof der diesseits der alpen sein vicar sei zu verordnen, der dann nur von dem erzstift die regalien zu empfangen habe, wie ihm denn bekannt ist dass der bischof von Gurk, welcher ienseits der alpen der vicar des erzbischofs ist, nur selten diesseits derselben auszuhelfen vermag. Z.: Sifr. bisch. v. Augsburg, Chunr. bisch. v. Constanz, der abt v. Salem, Ulr. abt v. St. Gallen, Heinr. abt v. Reichenau, Hartm. gr. v. Wirtenberg u. dessen bruder gr. Ludwig, Berth. v. Niffen u. dessen sohn Heinrich, Heinr. v. Kalendin reichsmarschall. Ego Chunradus etc. Per m. Pertholdi de Niffen reg. aule prothon. Mon. Boic. 30a,12. Huill. 1,256. ‒ Mit 1213 wonach es allerdings scheint dass damals die reichscanzlei eine zeitlang erst auf den 25 märz neuiahr machte.

 

Verbesserungen und Zusätze (1983):

Von demselben kanzleifremden Verfasser wie BF. 699, geschrieben von dem Salzburger Notar Magister Bernhard. Or. in München, HStA., K S. 604. Beschreibung: Philippi 70. Druck: Salzburger UB. 3, 162 Nr. 657. Regest: Mon. hist. duc. Carinthiae I, 337 Nr. 441.

Zeugen:
Sifr. bisch. v. Augsburg, Chunr. bisch. v. Constanz, der abt v. Salem, Ulr. abt v. St. Gallen, Heinr. abt v. Reichenau, Hartm. gr. v. Wirtenberg u. dessen bruder gr. Ludwig, Berth. v. Niffen u. dessen sohn Heinrich, Heinr. v. Kalendin reichsmarschall.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI V,1,1 n. 698, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1213-03-27_1_0_5_1_1_1267_698
(Abgerufen am 13.11.2018).