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RI V Jüngere Staufer (1198-1272) - RI V,1,1

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restituirt dem erzstift Cöln das gut Saalfeld und empfängt dagegen die abteien Herford und Vreden zurück, indem er den deshalb zwischen kaiser Friedrich und dem erzb. Philipp abgeschlossenen tausch wieder aufhebt; restituirt ferner derselben kirche die höfe in Andernach und Eckenhagen so wie die vogtei Clotten; hebt den neuen zoll zu Kaiserswerth auf, und gestattet dem erzbischof das haus daselbst und die burg Bernstein (unmittelbar bei Achen) zu zerstören; verspricht niemals münzprägungen nach form und gehalt der cölner münze andern zu gestatten; lässt der cölner kirche das herzogthum (Westfalen) so wie die allode lehen und dienstleute welche sie ietzt hat mit einwilligung seiner brüder des pfalzgrafen Heinrich und Wilhelms von Braunschweig; schafft das von kaiser Friedrich eingeführte spolienrecht (die fiscalische einziehung des mobiliarnachlasses verstorbener prälaten) gänzlich ab. Z.: die bisch. (Conr.) v. Strassburg, Thietm. v. Minden, Tirric. v. Utrecht u. Bernh. v. Paderborn; der bisch. v. Saintes (in Poitou); dann Bruno probst v. Bonn (später erzb. v. Cöln), Megtild herzogin v. Brabant (hier ausnahmsweise wahrscheinlich als regentin während der abwesenheit ihres gemahls), Baldewin gr. v. Flandern (später 1204 kaiser von Constantinopel), Heinr. herz. v. Limburg; die gr. Otto v. Geldern, Arn. v. Cleve, Tirric. v. Holland; dann Heinr. v. Cuc, die gr. Heinr. v. Sain, Simon v. Teckelnburg, Arn. v. Altena, Wilh. v. Jülich, Gerh. v. Are, Heinr. v. Hocenswagen, Heinr. v. Cessele; weiter Rutger v. Merheim, Conr. v. Dicka, Giselb. und Rutger v. Bremet, Otto v. Wikerode, Heinr. u. Gerh. v. Volmestein, Herm. vogt v. Cöln, Herrn, v. Alfter marsch. Otto cämm., Reimar v. Rothe, Giselb. v. Cerreke. Lacomblet Urkkb. 1,392. Kindlinger Gesch. von Volmestein 2,96. Früher unvollständig: Gelenius de Engelberto 25. Schaten 1,915. or. Guelf. 3,755. Bondam Charterboek 1,266. ‒ Das original hat weder tag noch ausstellort, die vergleichung der zeugen mit dem eben erwähnten bundbrief zwischen den kirchen Cöln und Corvei ergiebt aber unzweifelhaft dass diese urk. hierher gehöre.

 

Verbesserungen und Zusätze:

Wilmans Kaiserurk. 2,356 ex or. — Vgl. F. Philippi, in Mitth. des österr. Inst. 14,476

Verbesserungen und Zusätze (1983):

Datierung 1198 c. VII. 20. Vermutlich von der Hand geschrieben, die in BF. 209 die verlängerte Schrift und das Monogramm hinzufügte. Walter 177. Beschädigtes Or. in Köln, Hist. Archiv der Stadt, Domkapital Nr. 54. Druck: MGH. Constit. II, 21 Nr. 17. Regest: Knipping, Reg. der EB. von Köln II. Nr. 1550 -- Dobenecker, Reg. Thuringiae II. Nr. 1081 -- Wentzcke, Reg. der Bischöfe von Straßburg Nr. 697 -- Koch, OB. van Holland en Zeeland 1, 386 Nr. 229.

Zeugen:
die bisch. (Conr.) v. Strassburg, Thietm. v. Minden, Tirric. v. Utrecht u. Bernh. v. Paderborn; der bisch. v. Saintes (in Poitou); dann Bruno probst v. Bonn (später erzb. v. Cöln), Megtild herzogin v. Brabant (hier ausnahmsweise wahrscheinlich als regentin während der abwesenheit ihres gemahls), Baldewin gr. v. Flandern (später 1204 kaiser von Constantinopel), Heinr. herz. v. Limburg; die gr. Otto v. Geldern, Arn. v. Cleve, Tirric. v. Holland; dann Heinr. v. Cuc, die gr. Heinr. v. Sain, Simon v. Teckelnburg, Arn. v. Altena, Wilh. v. Jülich, Gerh. v. Are, Heinr. v. Hocenswagen, Heinr. v. Cessele; weiter Rutger v. Merheim, Conr. v. Dicka, Giselb. und Rutger v. Bremet, Otto v. Wikerode, Heinr. u. Gerh. v. Volmestein, Herm. vogt v. Cöln, Herrn, v. Alfter marsch. Otto cämm., Reimar v. Rothe, Giselb. v. Cerreke.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI V,1,1 n. 200, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1198-00-00_1_0_5_1_1_392_200
(Abgerufen am 20.01.2020).