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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,4,4,5

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Cölestin III. schreibt Bischof B(ertram) und Primicerius H(ugo) von Metz (B. episcopo et ... H. primicerio Metensi) aufgrund der Klage der Äbtissin und der Nonnen von Ste-Glossinde in Metz (abbatissa et moniales sancte Glodesindis Metensis), wonach ihnen die Kapelle in Apremont-la Forêt (capellam de Aspero monte), die zu ihrer Kirche in St-Agnant-sous-les-côtes (ad suam ecclesiam sancti Aniani) gehört habe und die sie mehr als vierzig Jahre ungestört in ihrem Besitz hatten, durch den Abt und die Mönche von Gorze (abbas et monachi Gorzienses) (D. Metz) zur Zeit des Schismas gewaltsam entrissen worden sei und diese die Rückgabe verweigerten; der Papst befiehlt, die Parteien vorzuladen, anzuhören und, falls es sich so verhält, die Kapelle mit den zwischenzeitlich angefallenen Erträgen unter Ausschluß der Appellation den Nonnen zu restituieren.

Originaldatierung:
Dat. Rome apud sanctum Petrum 7 kal. iun. pont. a. 1.
Incipit:
Abbatissa et moniales sancte Glodesindis

Überlieferung/Literatur

Überl.: Orig., Saint-Julien-lès-Metz, Arch. dép. Moselle, H 4093 n. 2.

Drucke: Wolfram, Ungedruckte PUU S. 317-318 Nr. 23; Meinert, PUU Frankreich 1 S. 392-393 Nr. 278.

Reg.: Wolfram, Regesten Metz S. 196 Nr. 28; Parisse, Bullaire Lorraine S. 75 Nr. 388.

Kommentar

Zur Überlieferung vgl. Meinert, PUU Frankreich 1 S. 86. – Die Kapelle in Apremont wurde in der Urk. Lucius’ III. von (1184–1185) September 17 (Böhmer-Baaken-Schmidt, Papstregesten Lucius’ III. 2 Nr. 1785) als Besitz von Gorze bestätigt.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,4,4,5 n. 65, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/fa94690f-d98e-4a11-8bda-460369ea3b01
(Abgerufen am 26.09.2018).