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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,4,4,5

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Cölestin III. bestätigt Bischof (Bernhard) von Paderborn (Patheburnensi episcopo) auf dessen Bitten das Urteil, das Erzbischof K(onrad) von Mainz, zugleich Bischof der Sabina und päpstlicher Legat (C. Maguntinus archiepiscopus, Sabinensis episcopus, apostolice sedis legatus), zu Gunsten des Bischofs gegen das Kloster Helmarshausen (contra monasterium Helmwardeshusen) (D. Paderborn) gefällt hat, und wonach die Investitur des Abts dem Bischof zusteht.

Originaldatierung:
Dat. Lat. 4 kal. feb. pont. a. 3.
Incipit:
Cum a nobis petitur quod

Überlieferung/Literatur

Überl.: Orig., Marburg, StArch., Urk. Kl. Helmarshausen.

Drucke: Finke, PUU Westfalens 1 S. 64 Nr. 156 (zu 1193 Januar 29); Acht, Mainzer UB 2,2 S. 975 Nr. 589.

Reg.: JL 17070 α; Heinemeyer, Helmarhausen S. 308 Nr. 24; GP V,1 S. 172 Nr. 12.

Kommentar

Zum Orig. vgl. Bischoff, Urkundenformate S. 146. Das im Lichtbildarchiv älterer Originalurkunden, Marburg, aufbewahrte Photo des Orig. ist im Internet verfügbar (http://lba.hist.uni-marburg.de/lba, Zugangsnummer 6313). – Das Urteil des Erzbischofs Konrad ist nicht nachgewiesen, vgl. GP V,1 S. 171-172 Nr. *11, wo ein verlorener Bericht des Erzbischofs an den Papst angenommen und bezweifelt wird, daß Konrad als päpstlicher Delegat tätig war, vgl. hierzu und zum ganzen Verlauf des Streits den Kommentar zu Cölestins III. verlorenem Delegationsmandat Reg. 983.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,4,4,5 n. 984, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/f5214c5c-3f3d-4ac8-b995-b8b03bb143dc
(Abgerufen am 25.09.2018).