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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,4,4,5

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Cölestin III. gewährt Abt (Wilhelm) und den Brüdern von Westminster (abbati et fratribus Westmonasterii) (D. London) das Recht, diejenigen, die Klostergut gewaltsam an sich reißen, unter Ausschluß der Appellation zu exkommunizieren, bis diese Wiedergutmachung leisten; da zudem gewisse Prälaten gegen Appellanten mit Exkommunikation, Suspension oder Interdikt vorgingen, gewährt der Papst das Recht der freien Appellation, erklärt Strafen, die nach der Appellation verhängt worden sind, für ungültig und verbietet, daß der Diözesanbischof ohne apostolische Autorität in ihrem Kloster Konvente oder Meßfeiern abhält oder irgendwelche Funktionen ausübt, die nach der Benediktinerregel dem Abt zustehen.

Originaldatierung:
Dat. Rome apud sanctum Petrum id. ian. pont. a. 1.
Incipit:
Licet ex iniuncto nobis administrationis

Überlieferung/Literatur

Überl.: Kopie 14. Jh., London, Westminster Abbey, Muniment books vol. 11 fol. 12 (Westminster Domesday, Davis, Medieval cartularies Nr. 1013); Kopie 14. Jh., London, Brit. Lib., Cotton Faustina A III fol. 174'-175 (Cart. von Westminster, Davis, Medieval cartularies Nr. 1011); Kopie 15. Jh., London, Westminster Abbey, Muniments n. 12756 (Auszug).

Druck: Holtzmann, PUU England 1 S. 599-600 Nr. 300.

Reg.: Mason/Bray/Murphy, Westminster Abbey Charters S. 88 Nr. 182.

Kommentar

Zur Überlieferung vgl. Holtzmann, PUU England 1 S. 115 und S. 185f. – Zur Sache vgl. Knowles, Essays in Monastic History 4 S. 420 und Mason, Westminster Abbey and its People S. 68 und S. 126.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,4,4,5 n. 323, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/ec89eca1-a789-47bf-b668-ef9a638b524f
(Abgerufen am 21.07.2018).