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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,4,4,5

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Cölestin III. restituiert den abgesetzten Abt (Simon) von Conches-en-Ouche (abbatem de Concis) (D. Évreux) in sein Amt und befiehlt die Wiederherstellung des Zustands, der zur Zeit der Visitation des Klosters durch den damaligen päpstlichen Legaten Kardinalpriester Jord(anus) von S. Pudenziana (Jord. tit. sancte Pudentiane presbiteri cardinalis tunc apostolice sedis legati) geherrscht hat.

Überlieferung/Literatur

Überl.: Dep., erwähnt im ohne Datum überlieferten Mandat Innocenz’ III. (Potthast 309, Register Innocenz’ III. 1 S. 428-429 Nr. 301 [zu 1198 Ende Juni]) und in der von ihm getroffenen Entscheidung von 1199 April 13 (Potthast 665, Register Innocenz’ III. 2 S. 66-72 Nr. 38).

Reg.: – .

Kommentar

Zur Sache und zur Datierung vgl. den Kommentar zu Reg. 960. Wahrscheinlich war dieses Mandat an den Konvent des Klosters gerichtet. Nach der Bestätigung der Absetzung des Abts erschien dieser selbst am Apostolischen Stuhl und klagte, er sei nach eingelegter Appellation von suspekten Richtern, dem in Reg. 960 genannten Abt Durandus von Troarn (D. Bayeux) und Prior Walter von Ste-Barbe-en-Auge (D. Lisieux), aufgrund lügenhaft erwirkter Mandate abgesetzt worden.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,4,4,5 n. 961, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e5bc0d16-93cd-4cf3-979c-1c6144763e43
(Abgerufen am 26.09.2018).