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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,4,4,5

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Cölestin III. beauftragt Kardinalbischof Oktavian von Ostia und Velletri als päpstlichen Legaten (Octavianus Ostiensis et Velletrensis episcopus apostolice sedis legatus) mit der Untersuchung und Entscheidung des Streits zwischen dem Kloster Ste-Croix und den Kanonikern von Ste-Radegonde (in Poitiers) (inter abbatiam sancte Crucis et inter canonicos beate Radegundis) um gewisse Pensionen.

Überlieferung/Literatur

Überl.: Dep., erwähnt in der undatierten Entscheidung der Subdelegaten (Monsabert, Documents Ste-Croix S. 68-70 Nr. 8) und im Mandat des Kardinals an die Subdelegaten, das in deren Entscheidung inseriert ist.

Reg.: – .

Kommentar

Die Datierung ergibt sich aus der letzten Unterschrift Oktavians in Reg. 344 von 1192 Februar 5 und seiner Rückkehr nach Rom vor 1192 Dezember 25 (Unterschrift in Reg. 626). Der Kardinal wurde am Betreten der Normandie gehindert, vgl. den Kommentar zu Reg. 343, und beauftragte deshalb Magister Wilhelm von Taillebourg, Abt von St-Jean in Poitiers, und Magister P. Episcopus, Kanoniker von St-Hilaire de la Celle in Poitiers, mit der Beilegung des Streits, vgl. Janssen, Legaten S. 141 mit Anm. 14 und Weiß, Legaten S. 287. Zur Sache vgl. Dernier, Conflit S. 829-832 und Labande-Mailfert/Favreau/Coudanne, Sainte-Croix de Poitiers S. 140f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,4,4,5 n. 625, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/ac03cdc8-8da5-4ff1-a615-7ea78b1f3be2
(Abgerufen am 25.09.2018).