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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,4,4,3

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Gregor VIII. bestätigt Prior Johannes und den Brüdern von St-Étienne in Beaune (Iohanni priori et fratribus sancti Stephani Belnen.) (D. Langres) die Übereinkunft, die Bischof (Theobald) von Nevers (Nivernen. episcopo) als delegierter Richter im Auftrag seines Vorgängers Urb(an III.) im Streit zwischen ihnen und den Johannitern (in Beaune) (fratres hospitalis Ierosolimitani) um einen Ort bei Beaune (super loco apud Belnam) erwirkt hat und die von Seiten der Johanniter durch deren Bruder Unbertus (fratre Unberto), von Seiten des Priors durch Magister Guido (magistro Guidone) beeidet worden ist, wonach die Johanniter den Ort mit seinen Pertinenzien gegen einen jährlichen Zins von einer Mark Silber an den Prior und die Brüder von St-Étienne in Besitz nehmen.

Originaldatierung:
Dat. Ferrarie 17 kal. dec. ind. 6.
Incipit:
Ex quodam autentico instrumento exhibito

Überlieferung/Literatur

Orig., Dijon, Arch. dép. Côte-d'Or, Saint-Bénigne de Dijon 1 H 1092.

Drucke: Wiederhold, PUU Frankreich 2, S. 90-91 Nr. 66 = Acta Rom. pont. 7 S. 236-237; Hiestand, PUU Templer und Johanniter, S. 298-299 Nr. 94.

Reg.: – .

Kommentar

Zur Überlieferung vgl. Wiederhold, PUU Frankreich 2, S. 6 = Acta Rom. pont. 7 S. 152. – Diese Urk. liegt in einer inhaltlich gleichen Ausfertigung an Meister Simon und die Brüder der Johanniter vor, vgl. Reg. 1366 vom gleichen Tag. – Das Delegationsmandat Urbans III. ist verloren, vgl. Reg. 1092.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,4,4,3 n. 1365, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/cdd13674-8c8f-4f32-9be7-ce4d0655e689
(Abgerufen am 19.10.2018).